♫♪ Keep calm and rock on.

Freitag, 10. Januar 2014

Aua. Löschungen tun weh...

Ich habe es tatsächlich getan. Ich habe Zur Hölle! vorübergehend von FF.de gelöscht. Ausgerechnet mein geliebtes Baby. Etwa 1400 Aufrufe, 29 Favoriteneinträge und 12 Reviews habe ich damit unwiderruflich gelöscht. Und ein kleiner Teil in mir ist gestorben.

Aber es musste sein. Als ich angefangen habe, die Geschichte zu schreiben, bin ich da wirklich sehr planlos rangegangen. Und seitdem haben sich zahlreiche Dinge in meinem Headcanon grundlegend geändert. Zwar habe ich viele schon verändert, aber immer wieder nachträglich. Auf Dauer ist das den Lesern gegenüber nicht gerade fair.

Jetzt gehe ich da mit etwas mehr Ahnung und Planung ran, aber diese Generalüberholung muss eben sein. Eigentlich auch stilistisch, wenn ihr mich fragt.
Pausiert oder gar abgebrochen ist die Geschichte aber auf keinen Fall. Ich arbeite zur Zeit wieder regelmäßig daran und sobald ich die Kapitel überarbeitet habe, stelle ich sie auch wieder online.
Und ganz weg ist die Story sowieso nicht, denn die alte Version ist noch immer auf dem Schreibliesl zu finden. Dort müsstet ihr euch aber registrieren, um sie lesen zu können. Und immerhin findet man die Spin-Offs noch immer auf FF.de.

Meine Charaktere nehmen es erstaunlich gelassen gelassen. Ich hätte gedacht, dass es sie mehr schockiert. Aber nein, sie zeigen Verständnis und freuen sich sogar.

Es musste ja auch sein. Mich hätte es auf Dauer eher geärgert, wenn du den Schritt nicht gewagt hättest. Vor allem der Anfang ist nun wirklich nicht das, was er sein sollte.

Ähm, ja. Danke, Rosita. Ich bin... froh, dass du das so siehst.

Die Löschung entlastet mich auch insofern, als dass ich nun wirklich in meinem Tempo an der Geschichte arbeiten kann. Ich habe gerade viel in der Schule zu tun und es hat mich immer ein Wenig gestresst, weil ich wusste, was ich noch überarbeiten muss, aber fast nie die Zeit dazu gefunden habe. Und dann wusste ich, die falsche/schlechtere Version ist da im Internet und jeder kann sie sich ansehen und ich muss meinen Lesern falsche Prämissen und tausend Änderungen antun... nee, das ist nun wirklich nicht das Wahre.
Aber wie gesagt, die Geschichte geht weiter und ist nicht ewig weg. Wen sie also wirklich interessiert - einfah dranbleiben. Irgendwann kommt zur Hölle! wieder. ;)

Nur um das klarzustellen

Weil ich zumindest bei einer Leserin meines Blogs weiß, dass mein letzter Post für Verwirrung gesorgt hat.
Auf mich trifft natürlich Version 2 zu. Der Eintrag war als kleine Kritik daran gemeint, dass einige Leser automatisch von Version 1 ausgehen. Ich dachte eigentlich, dad wird klar, hatte mir eher Sorgen gemacht, dass Version 1 zu bissig formuliert ist. Es ist mir natürlich bewusst, dass es auch Autoren gibt, die über persönliche Dinge schreiben, um sie zu verarbeiten und das will ich gar nicht kritisieren. Es ging mir lediglich um ein bestimmtes Leseverhalten.
Der Hintergrund: in einer Autoren-Community habe ich gemerkt, dass schnell von Version 1 ausgegangen wird. Das hat mich kurzzeitig im Schreiben gehemmt, weil es mir nicht behagte, wenn Leser von meinen Geschichten auf mich schließen. Es kann mir natürlich egal sein, was Fremde im Internet von mir denken, aber ich hatte eben den Verdacht, dass ich unter Umständen in die Rechtfertigung gedrängt werde. Und außerdem war ich beunruhigt, dass eventuell auch Menschen aus meinem Umfeld meinen, aus meinen Texten herauslesen zu können, wie ich ticke. Scheint ja doch ein verbreitetes Phänomen zu sein. Deshalb habe ich den Blogeintrag geschrieben.
Savvy? :)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Ich bin (nicht), was ich schreibe.

Hier mal ein paar Fakten über mich als Autorin. In zwei Versionen.

Version 1:

1) Ich bin mit meinen Charakteren und dem lyrischen Ich meiner Gedichte gleichzusetzen. Sie sind allesamt Self-Inserts und ihre Gefühle beschreiben eins zu eins meine.

2) Ich habe einen starken persönlichen Bezug zu meinen Geschichten. Alles, was ich schreibe, habe ich selbst erlebt und gebe es ungefiltert wieder, die Probleme der Charaktere sind meine Probleme. Merke: Jede meiner Geschichten hat mit mir zu tun.

3)  Meine Texte bedeuten mir sehr viel, weil sie so persönlich sind. Deshalb wünsche ich mir, dass man sie auch sofort mi mir in Verbindung bringt, ich möchte persönlichen Zuspruch und kein Feedback, das sich mit dem Text selbst auseinandersetzt. Kritik würde mich zu sehr verletzen. Ich suche auf Autoren-Plattformen lediglich Trost, da ich diesen im realen Leben nicht finde.

4) Wenn ich etwas Trauriges oder Düsteres schreibe, tue ich das immer, um über etwas hinwegzukommen. Meine Texte sind Hilferufe.

FAZIT: Man kann von meinen Texten direkt auf mich schließen. Man weiß nach dem lesen, was ich denke, wie ich fühle und was ich erlebt habe. Durch meine Geschichten kennt man mich und kann sich bei dem Eindruck, den von mir hat, relativ sicher sein.

Version 2:

1) Ein Bisschen von mir steckt in jedem Charakter. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, manchmal ein paar mehr Eigenschaften. Jedoch ist jede meiner Figuren ein eigenständiger, einzigartiger Charakter, den man nicht mit mir gleichsetzen kann. Auch das lyrische Ich in einem Gedicht ist ein eigenständiger Charakter, selbst, wenn weniger von ihm vorgestellt wird, und ist nicht zu 100% wie ich.

2) Ich habe einen persönlichen Bezug zu meinen Geschichten, weil ich in sie oft meine Interessen und Ansichten einarbeite. Einige Inhalte sind auch von realen Situationen inspiriert. Jedoch habe ich diese nicht zwangsläufig selbst erlebt, es kann sich auch um eine Meldung im Radio oder Fernsehen oder einen Zeitungsartikel handeln, die mich zu einem Plotelement inspiriert haben. Auch findet man zwar immer wieder Elemente von mir, meine Einstellungen und meinen Geschmack, allerdings gebe ich nicht alles von mir wieder. Und nicht alles, was ich wiedergebe, ist von mir.
Ich differenziere zwischen Fiktion und Texten, die zu 100% mit er Realität übereinstimme, letztere kündige ich für die Leser klar und deutlich an.

3) Meine Texte bedeuten mir sehr viel, weil sie meine Werke sind und die Charaktere mich begleiten. Manchmal, aber nicht immer, weil ich darin Themen einbringe, die mir wichtig sind. Wenn ich sie veröffentliche, wünsche ich mir in erster Linie, dass es jemandem Spaß macht, sie zu lesen. Ich wünsche mir, dass in Kommentare zu meinen Texten auch der Text im Vordergrund steht, ich möchte Feedback zu der Qualität meiner Geschichte. Für konstruktive Kritik bin ich ebenso dankbar wie für ehrliches Lob. Wenn eine Geschichte zu persönlich ist, dann wünsche ich mir, dass das im Vorwort angemerkt wird und ich würde es ebenfalls anmerken.

4) Es gibt traurige und düstere Thematiken, die mich interessieren, ohne dass ich einen persönlichen Bezug dazu habe. Während es mir bewusst ist, dass es auch viele Autoren gibt, deren Texte tatsächlich Hilferufe sind und diese mein Mitgefühl haben, wünsche ich mir, dass die Leserschaft lernt, zu differenzieren, im Zweifelsfall höflich und mitfühlend nachfragt und die Antwort des Autoren akzeptiert.

FAZIT: Man kann von meinen Texten nicht direkt auf mich schließen. Man sieht, was ich gerne schreibe und oft auch, was ich gerne lesen würde. Auch findet man darin immer wieder mal einige meiner Einstellungen und kann teilweise sogar auf meinen Musik- und Literaturgeschmack schließen. Jedoch kennt man mich nicht nach dem Lesen meiner Texte und kann sich nicht sicher sein. Über meinen Charakter, meine Gefühle und meine Erlebnisse, findet man in meinen Texten keine klaren Informationen. Um darüber mehr zu erfahren und beurteilen zu können, welche Themen einen persönlichen Bezug für mich haben, müsste man mich persönlich kennen lernen.


Now... can we please move on?

Montag, 6. Januar 2014

Asche. Und so. Oder auch Lia die Möchtegern-Dichterin.

Let the ashes fall.
Let the wind carry them to a land far away
Where you may see them again one day.
Let them go.

Let the ashes fall.
Don't let them rot at your breast.
Wipe the blood from your chest.
Let them go.

Let the ashes fall.
Let them fall to their grave.
Let go of the life you gave.
Let them go.

Let the ashes fall.
Let the ashes fall.
Let your child go.

Eine ganz spontane Idee für ein Gedicht, die ich gerade hatte.  Auch wen  es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, habe ich mir bei dem Inhalt durchaus etwas gedacht. Das hier ist die allererste, unüberarbeitete Version, todmüde mit dem Handy geschrieben, also ist es wahrscheinlich furchtbar. Aber ich wollte sie trotzdem irgendwo teilen.
Scheinbar bin ich noch etwas von Dead Man's Chest beeinflusst. Oder zumindest von der düsteren Stimmung.
Ich wollte das Gedicht auch auf Deutsch übersetzen, aber es klingt irgendwie nicht gut. Und eigentlich wollte ich noch einen Zusatz einbauen, aber der  passt nirgendwo rein. Also bleibt das Gedicht vorerst so. Wenn ich es morgen überarbeitet hab, landet es vielleicht auch auf FF.de. ^^

Sonntag, 5. Januar 2014

Yay, ich habe geschrieben!

So, kurz nachdem ich die Geschichte im Blog angekündigt habe, habe ich sie nun auch fertiggestellt und lade sie nach und nach auf FF.de und dem Schreibliesl hoch. Dead Man's Chest ist nun mit sofortiger Wirkung online.

Die Geschichte ist nun doch etwas anders geworden, als ich dachte, aber ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die restlichen Kapitel werden bald folgen (vielleicht schaffe ich es sogar, täglich zu updaten), denn sie sind wie gesagt fertiggestellt und müssen nur noch etwas überarbeitet werden. Weitere Informationen folgen dann im Nachwort.

Irgendwie war es ganz schön, mal ein kleineres Nebenprojekt zu schreiben. Und eine Hommage an Márquez, das sowieso (wenn die ganze Geschichte on ist, werden einige vielleicht sehen, was ich damit meine ^^). Jetzt werde ich mich erstmal wieder auf meine Hölle konzentrieren und ein paar Kommentare und Mails beantworten. Und ab morgen werde ich eher sporadisch aktiv sein (bis auf die Updates bei Dead Man's Chest), denn meine Ferien sind jetzt auch vorbei. Aber irgendwann schaffe ich es auch, meinen Roman zu beenden und den zweiten Teil zu schreiben. Irgendwann. XD

Jetzt verabschiede ich mich erstmal und wünsche allen, die sich für die Geschichte interessieren (was natürlich kein Zwang ist) viel Spaß beim Lesen. :)

Freitag, 3. Januar 2014

Dead Man's Chest und andere Meeresgeschichten

Von Toten, die in der Welt verbleiben und Lebenden, die sie schon längst verlassen haben. Von einer Kiste, deren Inhalt jeder kennen und die keiner öffnen will. Von einer Familie, die nur von einer Muschel zusammengehalten wird und einem Meer, das alles verschlingt und die Trauer unter seinen Wogen begräbt. 
Tag 1 
Der Tag, an dem Mikhail verschwand, war ein heißer, trockener Sommertag. Schon am frühen Morgen brannte die Sonne unnatürlich stark, als wollte sie das ganze Wasser austrocknen, das meinen Vetter verschlungen hatte. 
Zugegeben, das ist eine relativ kurze Vorschau. Aber ich sitze gerade an dieser Geschichte und hatte Lust, schon wieder zu bloggen. Ich habe eine Schwäche für Geschichten über das Meer. Ich habe eine Schwäche für etwas düstere Geschichten über Verlust und Trauer, in denen auf etwas ungewöhnlichere Weise damit umgegangen wird. Und meine Mutter und meine Oma kommen aus einem Ort, an dem das Meer schon viele verschlungen und nicht wieder hergegeben hat. Einige Verwandte und Freunde, die ich nie kennengelernt habe und auch Fremde. Von diesen Geschichten inspiriert sind mir irgendwann zwei Geschichtenideen gekommen. Die eine nennt sich Mein Freund, das Meer und ist bereits umgesetzt worden. Die andere, die ich schon länger habe, ist Dead Man's Chest - die Geschichte, von der ich oben die Kurzbeschreibung und die ersten zwei Sätze angegeben habe.

Grob gesagt handelt sie davon, dass der Cousin der Erzählerin, Mikhail, eines Tages mit seinem Boot hinausfährt und nicht zurückkommt. Irgendwann treibt die Strömung dann sein Boot an den Strand, in dem sich lediglich eine Kiste befindet, die er bisher gehütet hat wie einen Augapfel. Die Geschichte beschreibt die ersten fünf Tage nach Mikhails Verschwinden, an denen erst auf seine Rückkehr gehofft und dann der Strand nach seiner Leiche abgesucht wird. Und viel mehr will ich dazu auch gar nicht sagen, denn ich bin gerade beim zweiten Tag und da es sich um ein eher kurzes Werk handelt, wird es auch bald auf ff.de und auf dem Schreibliesl zu lesen sein. Übrigens kam mir die Idee kurz nachdem ich die deutsche Übersetzung von Gabriel García Márquez' Chronik eines angekündigten Todes gelesen habe. Ich habe dieses Buch geliebt und ja, Dead Man's Chest ist davon inspiriert, auch wenn die Handlung anders ist. Ich kann die Ähnlichkeiten selbst nicht genau in Worte fassen (und komme wahrscheinlich von der Qualität her auch nicht an Márquez heran, aber das ich eine andere Sache), doch wer das Werk kennt, wird vielleicht wissen, was ich mein.

Ansonsten habe ich auch noch andere Ideen und Texte, in denen das Meer eine große Rolle spielt. Ich hatte mal ein Gedicht mit fast demselben Inhalt wie Dead Man's Chest (wenn auch deutlich verkürzt und ohne die Kiste) namens "Meeresrauschen", das ich aber leider gelöscht habe. Es ist nirgendwo zu finden. Und dann wäre da noch ein Roman namens "Piratenbrut", den ich mal schreiben will, mein Parodie-Charakter Käpt'n Holzbart, der nun die sieben Weltmeere bereisen will (die einzige so richtig heitere "Geschichte" - wenn ich denn mal einen Plot habe - die auf dem Meer spielt), außerdem gibt es in meiner Hölle in meinem Headcanon ein sehr wichtiges Meer (das leider in der Geschichte nicht vorkommen wird) und da es auch zum Geschichtensammler-Universum passt, denke ich darüber nach, dort etwas ähnliches einzubauen. "Nichts währt ewig" beginnt am Meer, zumindest hat dort eine entscheidende Szene stattgefunden, in der SciFi/Dystopie-Welt von Stadtkind sind Häfen ganz besondere Orte, die Protagonistin von Allein fährt zum Meer (mehr oder weniger), und und und.

Ja. Mehr hab ich jetzt auch nicht zu sagen. Ich wünschte, ich hätte das Gedicht noch, aber damals fand ich es irgendwie ziemlich schlecht. Mal sehen, ob ich es schaffe, es neu zu schreiben. Jetzt arbeite ich erstmal ein Bisschen an Dead Man's Chest weiter. Stilistisch muss es am Ende wahrscheinlich nochmal stark überarbeitet werden, aber da freue ich mich irgendwie drauf. Mal etwas Anderes, als das, was ich sonst so schreibe. Wobei ich sowieso das Gefühl habe, es gibt zur Zeit nichts wirklich Typisches für mich, weil ich mich gerne mal an allen Genres versuche. ^^

Hasen, Hasen, alles voller Hasen!

Oder Kaninchen? Jedenfalls kündigt sich bei mir gerade eine Invasion der Spezies Oryctolagus litterae, zu Deutsch Literaturkaninchen, welche auch liebevoll mit dem Anglizismus Plotbunny bezeichnet wird. Dass die Viecher sich aber auch immer dann explosionsartig vermehren müssen, wenn es am ungünstigsten ist. Tja, der Ausdruck "sich rammeln wie die die Kaninchen" kommt wohl nicht von ungefähr. *seufz*

Zum Teil ist die Charaktertauschbörse schuld. Ich habe mir die Steckbriefe noch einmal angesehen und bei so einigen Charakteren wieder Lust bekommen, etwas zu ihnen zu schreiben. Piotr will seine eigene Geschichte, obwohl er eigentlich ein Teil meines Geschichtensammler-Universums ist (genauer genommen kommt er in Don't Fear The Reaper vor), Käpt'n Holzbart schreit nach seiner Crackfic und René will, dass ich ihm wieder mehr Aufmerksamkeit schenke. Da er ein Wenig von den Familienproblemen meiner Erzengel mitbekommen hat, will er jetzt deren Familientherapeut sein. Ausgerechnet René. Genaugenommen habe ich dazu sogar mehrere Ideen im Kopf und da ich eine absolute Hurt/Comfort-Whore bin, wie Luzi es schon ganz treffend im Projektthread ausgedrückt hat, fängt diese Idee trashig an und endet etwas herzzerreißender. Dazu kommen sehr viele weitere Spin-Off-Ideen, die ich irgendwann alle in eine große Sammlung packen will. Leona, Kulai, Ferece und Fiora wollen jetzt auch ihre Geschichte aufgeschrieben haben. Aber es ist High Fantasy und ich bin eigentlich kein High-Fantasy-Mensch mehr, deshalb werde ich die Story wohl eher als tragisch-komische Parodie schrieben. Und natürlich ist da auch noch die Crackfic für die Charatauschbörse, in der Lucy und Corvus eine Kneipenschlägerei anfangen. Irgendwie scheine ich gerade auf de Crackfic-Trip zu sein.
Für den Geschichtensammler kommen mir auch neue Ideen, wenn auch nicht so viele, und Grim will auch mal wieder etwas Aufmerksamkeit haben. Don't Fear The Reaper schreibe ich noch nicht, weil ich nicht an zwei Romanen gleichzeitig schreiben kann, aber Grimmy will, dass ich zumindest die Handlung etwas mehr plane, damit ich eine fertige Outline habe, wenn ich mich daran setze. Außerdem will er jetzt, nachdem ich so viel über meine Hölle gebloggt habe, dass ich Don't Fear The Reaper und seine Charaktere auch im Blog vorstelle. Mal sehen, vielleicht tue ich das auch bald.
Außerdem sind in der letzten Zeit auch ein paar neue Ideen mit neuen Charakteren dazugekommen, allen voran:

- Eine etwas ernstere Kurzgeschichte über emotionalen Missbrauch in einer Beziehung
- Eine Urban Fantasy-Geschichte, in der Vampire, Werwölfe, Zombies und andere Geschöpfe (die mal wieder eher Menschen mit Gimmicks sind und kaum anders als gewöhnliche Menschen) an die Öffentlichkeit gegangen sind und nun Teil des Alltags sind. Sie spielt in der heutigen Zeit und ausnahmsweise mal in Deutschland (genaugenommen in meiner Heimatstadt ^^) und in dieser Geschichte habe ich vor, ernstere, menschliche Konflikte (allen voran Diskriminierung) zu behandeln und in eine Fantasy-Kulisse zu verpacken. Das mache ich eigentlich immer bei Fantasy, weil das Genre irgendwie dazu einlädt.
- Eine weitere Geschichte mit übernatürlichen Elementen, die im London der 50er spielt (Setting inspiriert von Vera Drake, Handlung nicht). Mit fantastisch-politischen und Psychodrama-Elementen. Die Story handelt von einer Telekinetin, deren Gabe auffliegt (Telekinese ist in der Geschichte, noch nach britischem Kolonialgesetz(!) illegal) und die ins Gefängnis kommt. Als Telekinese nach jahrelangen Protesten legalisiert wird, kommt sie frei, ist aber geprägt von ihren Erlebnissen, hasst die Regierung und die Gesellschaft, die sie verurteilt hat (und dies teilweise immer noch tut) und will Rache. Ja... so in etwa. Das Häschen ist neu und muss ich noch etwas entwickeln.

Nicht zu vergessen die alten Ideen, die in meinem Hirn herumhocken und darauf warten, geschrieben zu werden. Es ist ja nicht so, dass ich nicht sowieso schon 15 Romane im Kopf hab. *seufz*
Gleichzeitig bin ich aber auch wieder total unmotiviert. Ich nehme mir jeden Tag vor, zu schreiben (oder mal etwas für die Schule zu tun) und komme dann doch zu keinem von beiden. Gut, heute lag es daran, dass ich im Haushalt zu tun hatte, trotzdem ist das auf Dauer echt nervig und ich frage mich, ob ich es in diesem Leben noch schaffe, alle meine Romanideen aufzuschreiben oder ob ich schon mal anfangen sollte, nach einem passenden Erben für die Ideen zu suchen, der sie dann weiterschreibt, wenn ich nicht mehr bin.
(Kleine Anmerkung: Ich bin 19. Und ich habe nicht vor, früh zu sterben.)
Geht das eigentlich allen Autoren so? :L