♫♪ Keep calm and rock on.

Sonntag, 13. April 2014

Ein neues Design und altägyptische Charaktere, die sich wieder in den Vordergrund drängen

Ich habe beschlossen, das Design meines Blogs ein Wenig zu ändern. Und zwar, weil ich das Gefühl hatte, das Rot erschlägt einen ein Wenig beim Lesen. Nun haben die Posts selbst einen freundlich weißen Hintergrund und ich kann endlich den anderen roten Hintergrund verwenden, den ich immer so toll fand.
Nur die Leiste mit den Seiten finde ich irgendwie noch hässlich. Aber naja, da überleg ich mir noch was.

Ansonsten haben sich bei mir heute Charaktere gemeldet, die sich ja eine ganze Weile rar gemacht hatten, und zwar die lieben Götter aus meinen ägyptischen Geschichten gemeldet. Anubis und Seth, um genau zu sein, und zwar die beiden aus Nichts währt ewig. Anubis ist zwar der gleiche wie in Amnesia, aber Seth unterscheidet sich ein Wenig. Und die haben nun eine Szene gekriegt, die mir im Kopf herumschwirrte und die ich irgendwie einbauen will. Ich weiß noch nicht, wo genau, eher in der zweiten Hälfte. Eigentlich müsste ich auch die Geschichte noch viel besser planen, bevor ich solche Szenen schreibe. Aber da war die dumme Sitcom, die Vulgärsprache, der Joint ... genau, wie es sich für Götter gehört, meint ihr nicht auch? Eventuell poste ich sie hier mal. Man muss nämlich den Gesamtkontext der Geschichte gar nicht kennen, um sie zu verstehen und ich bin recht zufrieden damit. ^^

Außerdem sind da noch in beiden Geschichten, aber vor allem wieder in Nichts währt ewig, Anubis und Bastet.

Ach du scheiße.

Bei denen habe ich mich früher, als ich die Geschichte andauernd im Kopf hatte, wirklich bei allen Klischees bedient, die es nur gibt. Sie sind - im wahrsten Sinne des Wortes - wie Hund und Katze. Haha. Brüller.
Ich weiß nicht, was genau ich mit deren Beziehung anstellen will. Die wissen das selbst auch nicht so genau.
Jedenfalls bestand ihr Verhältnis ziemlich lange vor allem aus Flachwitzen, mit denen sie sich gegenseitig ärgern. Vielen, vielen Flachwitzen. Und Songs. Und jetzt, wo ich eine Weile nicht aufgepasst habe, toben sie sich schon wieder mit tierischen Beleidigungen aus.

ANUBIS: Wen überrascht das. Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

BASTET: Pfff. Du Hundesohn hast doch angefangen.

ANUBIS: Was gibt's, Kätzchen? Hast du einen Katzenjammer?

BASTET: Lia, wer hat den Hund rausgelassen? Leg Chihuahuaface doch bitte mal einen Maulkorb an.

ANUBIS: Was bist du schon wieder für eine Kratzbürste? Hast du vielleicht Hunger? Hier, ein Cheeseburger.

BASTET: Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt. Apropos, ich bringe dich mal in ein Restaurant in China, da servieren sie...

Urgs, bitte nicht. Ich weiß, welches Restaurant du meinst und ich verbiete dir, mehr davon zu erzählen.
Ja, äh, das war nur ein winziger Vorgeschmack auf den niveaulosen Teil der Geschichte, die ich irgendwann mal schreiben will. Und ich habe auch noch nicht alle Songs genannt, die eventuell mal mit einfließen.

ANUBIS: Miau, miau, wilde Katze...

BASTET: Hey, hey, mama, said the way you move, gonna make you sweat, gonna make you groove

Gibt 'nen Keks für alle, die es erkennen. Hat inhaltlich nichts mit Hunden zu tun, aber der Titel ... verdammt, der Titel XD
Wie auch immer, man sieht schon, meine Götter benehmen sich echt ... göttlich. Erhaben. Weise. Wie übermächtige Geschöpfe, die schon ein paar Tausend Jahre alt sind und die allerbesten und lustigsten Witze kennen eben. Nich'? Naja, wenn man sich ein paar Tausend Jahre lang langweilt, dann kann man schon mal etwas wirr im Kopf werden. Oder ich habe einfach keinen Respekt vor Mythologie. Wenn man sich mal anguckt, wie ich die drei großen Monotheismen bereits verhunzt habe, dann ist das hier doch eigentlich keine große Überraschung mehr.

Übrigens, wo ich schon dabei bin - bei Zur Hölle! bin ich auch vorangekommen. Habe bereits Einiges umgeschrieben und einen relativ genauen Plan, wie ich auch den Rest gestalten will, damit die Geschichte spannender anfängt. Sieht so aus, als würde die bitterste Kritik am Ende am hilfreichsten sein. ^^

Dienstag, 8. April 2014

Die Laune ist mal wieder auf Höllenniveau

Yay. Das hat ja lange angehalten mit der guten Laune.
Jetzt ist das Lia wieder grottenschlecht gelaunt. Heute war aber auch ein Scheißtag.
Irgendwie kann ich es keinem mehr recht machen. Und bin dann an allem schuld. Was ich in passiv-aggressiver Form zu spüren bekomme. Na gut, das ist jetzt etwas übertrieben. Genau will ich gar nicht ausführen, was passiert ist, jedenfalls war der Tag scheiße.
Dass ich schon den ganzen Tag Kopfschmerzen habe, hilft auch nicht sonderlich.
Tja, und zu allem Überfluss habe ich nun auch noch eine überaus negative Kritik zu meinem Baby gekriegt. Zur Hölle. Genau. (Den Prolog und die ersten zwei Kapitel gibt's nämlich schon auf Literatopia zu lesen.)
Sieht so aus, als wäre die Geschichte... langweilig. Die Figuren platt und die Story ähnelt dem Haus, das Verrückte macht.
Schreiben kann ich anscheinend. Aber begeistern tut das Ding nicht. Das, was ich gerade daran mag, der Realismus und Slice of Life, ist wohl seine größte Schwäche, weil langweilig.
Langweilig, langweilig, langweilig.
Und habe ich die unnötigen Wiederholungen schon erwähnt?
Und ich glaube, ich weiß nicht gut genug über Klischees Bescheid. Ich hatte keine Ahnung, dass Ordentlichkeit ein Schwulenklischee ist. Es passt ja zu der künstlichen Identität, die René sich zugelegt hat, aber dass die künstlich ist, kriegt keiner mit, weil kein Schwein so weit liest.
Ich weiß ja selber, dass die Geschichte etwas langatmig anfängt, der Konflikt sich langsam aufbaut, aber den hatte ich eigentlich recht gut ausgearbeitet. Und die platten, völlig gleichen Figuren auch.
Das ist aber auch egal, weil das eine Baby, das mir gerade am meisten am Herzen liegt, kein Schwein ködert und somit niemand so weit liest. (Hey, ich wiederhole mich ja schon wieder. XP)
Denn das ganze Ding ist langweilig.
Geil, was?
Ja. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte ich das einfach als eine Kritik gesehen, das umgesetzt, was mir sinnvolle erscheint und gut ist. Die Kritik zerreißt die Geschichte ja nicht, sondern kritisiert sie lediglich und es ist eine Meinung, nicht DIE ultimative Meinung. So schlecht wie jetzt gehe ich da normalerweise auch nicht mit um. Aber heute war das irgendwie das Tüpfelchen auf dem I, dass auch noch mein Baby und meine Charaktere scheiße sind.
Jetzt hab ich keine Ahnung, ob ich das ganze Ding umschreiben oder so lassen soll. Ich wusste ja vorher, dass es keine große Leserschaft ködern wird, wenn ich's so schreibe, wie ich es mag, allein schon weil es nicht genug Fantasy-Elemente hat und die Konflikte eher... politischer Natur sind. Und überhaupt, wer steht schon auf Real Life?
Naja. Ich sollte aufhören, mich wie eine Dramaqueen aufzuführen, das wird mir langsam selbst peinlich. Das passt einfach nicht zu mir. Deshalb belasse ich es jetzt einfach dabei, dass der Tag scheiße ist und überleg mir später, was ich mache. Ich hab ja auch noch andere Romane, genau. ^^'
Wie auch immer, es wird also noch eine Weile dauern, bis die Geschichte auch auf FF.de veröffentlicht wird. Auf Eis legen werde ich sie nicht und es dauert sowieso eine Weile, bis ich wieder zum Schreiben komme. Und jetzt muss ich eben noch überlegen, wie ich sie so überarbeiten kann, dass sie nicht zu einer komplett anderen Geschichte wird, die sie nicht sein will, und trotzdem noch Leser ködert. Ich habe so das Gefühl, dass das eine ganz schöne Herausforderung wird...

Montag, 7. April 2014

Von neuem Raumschmuck und unfertigen Portraits oder auch: Pic Spam

Jaa, ich hatte irgendwie Lust auf einen Pic-Spam. Eigentlich ist es vor allem ein Bild, das ich gerne teilen wollte, aber dann dachte ich, ich kann ja noch ein paar andere Bilder dazupacken, einfach so. ^^

Das hängt jetzt an meiner Wand über meinem Klavier. A2-Format, dazu habe ich zwei A3-Blätter zusammengeklebt. Die Schrift ist nicht ganz regelmäßig. Nirgendwo. Aber obwohl mich sowas normalerweise echt nerven würde, gefällt es mir hier irgendwie. Kleine Fehler gehören dazu, denn man soll sehen, dass es handgemacht ist. Sonst wäre es nämlich auch nur ein weiteres Keep-Calm-Bild, von denen es eh schon so viele gibt. Und es herzustellen war echt entspannend, weil ich mich nach dem Vorzeichnen der Logos nicht mehr so viel konzentrieren musste. Besonders stolz bin ich übrigens auf Iggy and the Stooges. ^^
Übrigens, dass die Logos verschiedene Größen haben, hängt nicht etwa mit Prioritäten zusammen (die wechseln bei mir eh dauernd), sondern hat eher damit zu tun, dass ich den Platz am Anfang ein Biiiiischen überschätzt habe. *pfeif*




 Marilyn Monroe, immer noch unfertig, aber bisher bin ich relativ zurfrieden damit.
Hach, ich freu mich auf Freitag. Ich wollte mich schon immer mal als Marilyn verkleiden. *_*









Ein vor Monaten angefangenes Bild von Mick Jagger. Etwas verzerrt, was zumindest teilweise auch am Winkel liegt, in dem ich es aufgenommen habe. Aber ich will es noch fertigstellen. Das ist übrigens dieses Bild, wo er einen Zylinder trägt. Ich liebe Zylinder, deshalb konnte ich nicht widerstehen. Da nehme ich auch in Kauf, dass es ihm eine ganze Weile nicht ähnlich sieht.











Eine Skizze von Rosita, in einer ganz bestimmten Szene. Irgendwie verzerrt und unordentlich und fleckig und wirklich eher eine Skizze als ein richtiges Bild (und auch noch eine, die ich unaufgewärmt gezeichnet hab...) Aber ich dache mir, zumindest EIN Bild sollte mal was mit meinem Geschreibsel zu tun haben. Vielleicht werde ich mal ein richtiges Bild von ihr darauf basieren. Eventuell mit weiß auf schwarz. Dann würde ein tolles Noir-Feeling entstehen. Und es passt zu der Szene. ^^










Das meine ich übrigens mit Weiß auf Schwarz. ;)
Ist aber ein älteres Bild. Hatte ich das nicht schonmal irgendwo veröffentlicht? Wobei hier kein Noir-Feeling entsteht. Aber mit dem richtigen Motiv wird das schon. ^^

Sonntag, 6. April 2014

Eine lila Verarsche oder auch: des Lias Gedanken beim Haare tönen

So, nun blogge ich ausnahmsweise mal wieder zweimal am Tag. Einfach so. ^^
Ich hatte ja gesagt, dass ich mir die Haare für mein Susan-Kostüm tönen will. Platinblond. Ich habe die hellste Probetönung genommen, die es zu kaufen gab.
Und nun schildere ich euch anhand eines inneren Monologes, den ich tatsächlich so in etwa gedacht habe, wie das mit dem Tönen abgelaufen ist.

Dann wollen wir mal loslegen. Ich frage mich, ob drei Packungen nicht doch zu viel sind, selbst bei langen Haaren... ach, was soll's. Und los geht's.
Geht ja sogar ganz leicht auf. Hm, ziemlich dunkel,das Zeug. Ich dachte, das wird blond. Bleicht das etwa?
Nee, kann nicht sein. Ist doch nur Tönugsshampoo...
Oh, ich hab Schaum an den Händen.
OH MEIN GOTT, ES IST LILA!
Welcher satanistisch-okkultistische Zauber muss da geschehen, damit das blond wird?
Ist das vielleicht gegen den Gelbstich?
Ups, da ist was runtergefallen. Egal, hab ja drei Packungen.
Und jetzt die vollen 20 Minuten einwirken lassen, yeah. Wie hell das wohl wird?
Meine Fresse, tropft da viel raus. Bleibt da überhaupt was in den Haaren? Ich seh da gar nichts mehr.
Hm. Wenn das jetzt Flecken auf der Haut hinterlässt, sind die dann blond oder lila?
Als was verkleide ich mich eigentlich, sollten die Haare wirklich lila sein? Cassy aus UBOS? Aber die hatte och blaue Haare.
Kann das nicht mal aufhören zu tropfen? Ich will kein lila Gesicht.
Und überhaupt, das kann doch nicht gut für die Haut sein. Ich kann doch nicht noch mehr Pickel kriegen. Bis Freitag muss ich einen einigermaßen ebenmäßigen Teint haben.
Hält das eigentlich bis Freitag, wenn da drei... nein, zweieinhalb Packungen drin sind oder muss ich nachtönen?
*Zensiert*, hör auf, auf mein Handy zu tropfen!
Oh, der Alarm. Dann wollen wir das Zeug mal rauswaschen. Hm. Ich seh aber gar keinen Unterschied. Vielleicht, wenn die Haare trocken sind.
Irgendwie fühlen meine Haare sich komisch an...
Ok, das sollte genug sein. Jetzt nur noch föhnen.
...
SERIOUSLY? O.o

Ja. Meine Haare sind jetzt... blond. Blond waren sie vorher auch schon. Jetzt ist das Blond ein gaaaanz kleines Bisschen heller als vorher, aber kaum. Von Platinblond kann nicht die Rede sein und an Susans weiße Mähne kommt das erst recht nicht ran. Für Marilyn reicht es eigentlich auch nicht.
Ich fühle mich dezent verarscht. Zweieinhalb Packungen, volle Einwirkzeit, und das ist alles, was es zustande kriegt? O.o
Warum nennen die das Zeug überhaupt Wasserstoffblond? Dafür braucht man ja scheinbar doch Wasserstoffperoxid. Mittelblond würde besser passen.
Naja, jetzt lässt sich das auch nicht ändern. Wenn ich mir die schwarze Strähne reinmache, dann wird da schon genug Kontrast sein, und ansonsten wird es eben so aussehen, als hätte ich keine Lust zum Färben//Tönen gehabt und meine Haarfarbe einfach so gelassen. Ja. Genau. So mach ich das.
Aber aufregen tut mich das trotzem. Da wäre mir ja sogar das Lila lieber gewesen. XD

Das Lia hat gute Laune

Das Lia hat sogar extrem gute Laune, und zwar aus mehreren Gründen, was dank Abistress eine Seltenheit ist. Und deshalb hat das Lia beschlossen, über seine gute Laune und die vielen tollen Sachen, die dazu geführt haben, zu bloggen.

Gehen wir's chronologisch an und beginnen mit gestern. Normalerweise kann ich ja am Wochenende nicht viel machen. Aber nun, da der Unterrichtsschluss und die Prüfungen näherrücken, gibt es kaum noch Hausaufgaben. Die wichtigen Deadlines habe ich auch schon alle hinter mir. Und deshalb habe ich es gestern geschafft, mit zwei meiner besten Freundinnen erst indisch essen zu gehen und dann auf den Hamburger Dom. Bei indischem Essen ist es ja so, dass selbst mittelmäßiges schon eine Köstlichkeit ist. Aber dieses Restaurant, das war einfach das Paradies. Schöne Atmosphäre, guter Service und der reinste Foodgasm. Und am Ende gab's noch ein Mangoschnäpschen aufs Haus.

Und dann der Dom. Ich liebe den Dom. Früher bin ich da jedes Jahr hingegangen (manchmal sogar mehrmals), aber nun war ich seit bestimmt zwei oder drei Jahren nicht mehr gewesen. Herrlich, mal wieder da zu sein, zumal ich das Glück habe, dass mir eigentlich in nichts übel wird. Gut, nachdem ich im Dancer war, habe ich schon gemerkt, dass ich erst vor einer halben Stunde Unmengen an indischem Essen in mich hineingestopft habe. Es hat nicht lange angehalten, aber mir war ein Bisschen übel. Dementsprechend habe ich mich mit vollem Magen dann weder Flasher (das große lange Ding auf dem Bild) noch in den Airwolf getraut. Aber was soll's, dann habe ich eben weniger Geld ausgegeben. Dafür gab es zwei neue Achterbahnen, die ich noch nicht kannte. Ich liebe Achterbahnen über alles. *_*
Ich habe auch vor, nochmal mit leerem Magen da hinzugehen (oder zumindest nicht so vollgestopft) und dann sind auch noch der Shaker dran und irgendeines der lustigen Häuser und natürlich der Airwolf. Ich war noch nie in dem Teil. Und ich will es unbedingt mal ausprobieren.  Und zur Entspannung geht's dann in den Skydance. Der ist 55 Meter hoch. Das muss eine herrliche Aussicht geben. ^^
Ja... man merkt, dass ich solche Sachen ganz großartig finde. Als Kind dachte ich ja, jede Stadt hätte einen Dom (damals habe ich mit dem Wort auch nur den Jahrmarkt oder wie auch immer man das nennt verbunden). Und als ich gemerkt hab, dass dem gar nicht so ist, haben mir die anderen Städte unglaublich leid getan. Und als ich ganz klein war, war der Kölner Dom glaube ich auch ein ziemliches Mysterium für mich. Ich meine, ein Dom ist doch kein Gebäude. Dafuq?! XD

Tja, und heute habe ich es endlich mal geschafft, mein Zimmer aufzuräumen. Ich bin nämlich - und das kann ich selbst kaum glauben - ausgeschlafen. Ich habe genug geschlafen und kriege heute tatsächlich etwas Produktives auf die Reihe. Die Vorbereitungen für mein Kostüm zum Beispiel. Morgen beginnt nämlich bei uns die Mottowoche und ich weiß schon für jeden Tag außer Donnerstag, was ich anziehen will und finde jede meiner Verkleidungen toll. *_*
Jetzt werde ich mir erstmal die Haare Platinblond tönen. Mit einer Probetönung die nur drei Haarwäschen hält natürlich, aber platinblond! O.O Normalerweise sind meine Haare dunkelblond und auf Dauer mag ich auch nur meine natürlich Haarfarbe haben.
Aber ich verkleide mich als Susan Sto Helit und die hat im Canon ja eigentlich ganz weiße Haare. Bis auf eine schwarze Strähne, die ich mir mit Mascara machen werde. Dazu noch die Haare unordentlich toupieren, was ewig dauern wird, und fertig ist die Frisur. "Frisur". Es heißt ja im Buch (in Soul Music zumindest, wenn ich mich recht entsinne), dass ihre Haare einfach nicht zu bändigen sind.
Und am Freitag nutze ich die letzten Reste Platinblond in meinen Haaren aus und gehe als Marilyn Monroe. Ohne angeben zu wollen, ich habe ja das Glück, ihr einigermaßen ähnlich zu sehen. Vom Gesicht her (auch wenn sie wohl reinere Haut hatte als ich...) und von der Figur her (was dann wieder nicht zu Susan passt, deren spindeldürre Figur bei der Verwandtschaft nicht verwunderlich ist. Naja, man kann nicht alles haben ^^). Ich habe so das Gefühl, dass mir das viel zu viel Spaß macht. Aber ich liebe Verkleidungen aller Art. Sie machen einfach extrem viel Spaß. Und deshalb freue ich mich auch ausnahmsweise mal auf die Schule. Und das ist doch mal eine Premiere. :D
(Sorry für die Unmenge an Links. Aber es sind alles Bilder, also geht das hoffentlich in Ordnung. ^^)

Donnerstag, 3. April 2014

Das ist Waaaaahnsinn! Warum schickst du mich in die Höl-le? Hölle, Hölle, Hölle... :L

Nein, das Lia ist nicht besoffen und grölt auch keine bescheuerten Lieder. Dass ich diesen Ohrwurm habe, daran bin ich eigentlich selber schuld. Ich hoffe, er bleibt nicht lange. Aber das mal beiseite.

Ich habe vor einigen Tagen die allererste Fassung von Zur Hölle! gefunden. Ähm, ja. Die planlos hingeschmierte Version von 2012.
Ach du Scheiße...
Es ist wirklich unterirdisch. Höllisch unterirdisch. (Haha. Schenkelklopfer.) Also ich bin froh, dass ich das nirgendwo mehr online habe.
Naja, ich hatte es nirgendwo mehr online. Das hat sich gerade geändert. Und zwar im Rahmen eines Projektes, das ich meine Wenigkeit mal gestartet hat - Hilfe, eine Geschichte! nennt es sich und zum Davonrennen sind die Beiträge wirklich. Aber das sollen sie auch. Immerhin geht es hier darum, seine alten, grottigen Machwerke auf die ahnungslose Leserschaft loszulassen. 3:)

Und ich... konnte nicht widerstehen. Ich wollte mich schon immer mal an einem MSTing ausprobieren, aber bei Geschichten von anderen Autoren trau ich mich nicht. Da über ich lieber erstmal bei meinen eigenen Sachen. Immerhin kann ich ohne zu übertreiben behaupten, dass die akutelle Fassung von Zur Hölle! eine komplett andere Geschichte ist als das, was ich da hochgeladen habe. Die Charaktere sind, bis auf die Namen, völlig andere, der zentrale Konflikt ist ein anderer, die Welt ist eine andere. Inhaltlich hat die Geschichte nichts, aber auch wirklich nichts mit dem alten Kind gemeinsam. Und deshalb habe ich mich das auch getraut mit dem MSTing. Was natürlich nicht heißt, dass ich Zur Hölle! jetzt in die Tonne werfe. Die wird fortgesetzt, wenn ich die Zeit und Energie finde.

Jedenfalls ist das MSTing jetzt hier zu finden. Ob es online bleibt, wenn ich dazu komme, die richtige Geschichte hochzuladen, weiß ich nicht, aber da es bis dahin eh noch eine Weile hin ist, geht das schon in Ordnung. Meine Charaktere danken mir jedenfalls dafür, dass ich die alte Fassung nicht beibehalten habe. Sie erkennen sich selbst nicht wieder. Was unter Umständen damit zusammenhängen könnte, dass sie 2012 noch kaum ausgearbeitete schlechte Karikaturen waren. 2011 sogar, eigentlich. Da habe ich die Story angefangen. Ich war sechzehn. Was sich in zweieinhalb Jahren so alles ändern kann. ^^

Dienstag, 1. April 2014

Wie man eine Geschichte schreibt

Erst einmal einen schönen ersten April. Streiche gab es heute keine, dafür haben wir uns einmal von unserer Enlischlehrerin verarscht gefühlt. XD Literarisch hat der Tag auch eine ganz andere Bedeutung - und zwar ist Lucy am 1.April gestürzt. Dem ist gerade absolut nicht nach Spaß und Streichen zumute. Aber egal, heute soll es mal nicht ums Teufelchen gehen, sondern ums Schreiben allgemein.

Tipps zum Schreiben findet man heutzutage ja haufenweise. Sowohl im Internet als auch in überteuerten Schreibratgebern kann man sich als Schreiberling erkundigen, wie man nun vorzugehen hat, um eine qualitativ hochwertige Geschichte zu schreiben. Immerhin geht das ja nicht, einfach eine Idee zu haben und draufloszuschreiben. Zum Glück für den ahnungslosen Schreiberling haben sowohl erfahrene Autoren als auch erfahrene Internetnutzer einen ganzen Katalog an Dingen zusammengestellt, die man tun und lassen sollte. Auf die richtige Planung kommt es an, auf das richtige Überarbeiten, Charakterskizzen müssen sein, und ein guter Charakter muss dies und das und jenes haben, genug Schwächen, nicht zu viele Schwächen, nicht zu sehr in den Vordergrund rücken, es sollen nicht zu viele Charaktere sein. Und der Schreibstil - oh, der Schreibstil! Auch auf FF.de gibt es ja genügend Threads über Stilsünden und schlechten Stil im Allgemeinen. Füllwörter, Adjektive, Bandwurmsätze, Tell, Kursivschrift, das ist alles Sünde! Vom Plot mag ich gar nicht erst anfangen.
Die Liste mit Anfängerfehlern, die man um jeden Preis vermeiden sollte, ist noch länger als die Liste an hilfreichen Tipps, die man auf jeden Fall befolgen sollte. Und ist es nicht schön, dass der verwirrte Schreiberling zwischen haufenweise Dos und Donts nun endlich zurechtkommt und einen genauen Plan hat, wie er vorgehen muss, damit seine Geschichte was wird? (Oh, ein zu langer Satz - Sünde!)

Persönlich halte ich da ja nicht viel von. Viel zu viele dieser Ratgeber wirken mir etwas zu.... rigoros. Ich erinnere mich da an ein Programm, das einen Schritt für Schritt beim Schreiben eines Romans begleitet hat. Schreiben bedeutet überarbeiten, habe ich da gelernt. Zum Glück hat das Programm mir auch immer ganz genau gesagt, wann ich was überarbeiten soll.
Manchmal habe ich mich viel zu lange mit einem Punkt aufgehalten, mit dem ich eigentlich schon durch war (natürlich hatte ich auch da noch meine Schwächen. Aber die sind mit der Zeit verschwunden, nicht durch das Programm). Bei anderen Sachen ging es mir zu schnell und ich hätte mich gerne länger damit auseinandergesetzt.
Und die ganzen Schwächen und falschen Vorgehensweisen, von denen ich auf FF.de gelesen habe, hätten mir auch beinahe den Spaß am Schreiben verdorben. Entwickelt habe ich mich aber nur, weil ich weitergeschrieben habe. Dabei ist auch viel Schlechtes herausgekommen. Aber ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage, "schlechte" Geschichten haben eine Existenzberechtigung. Sie dürfen und sollen geschrieben werden, weil der Autor an ihnen dazulernen kann.

Einige Dinge, vor denen in Ratgebern gewarnt wird und die erfahrenere Autoren im Internet anmerken, erweisen sich dann als wahr. Mit planlosem Draufosschreiben  habe ich zum Beispiel ein paar bittere Erfahrungen gemacht. Und einige "Stilsünden", wie zu viele Füllwörter, haben sich auch bei mir als Schwäche und nicht als effektives Stilmittel erwiesen und ich habe daran arbeiten müssen. Muss ich natürlich auch immer noch, ich bin alles Andere als eine perfekte Autorin. ;)

Ich möchte deshalb Schreibratgeber hier nicht generell verteufeln und Austausch zwischen Autoren sowieso nicht, das ist eine klasse Sache. Sicher gibt es auch hilfreiche Ratgeber. Und natürlich ist es auch hilfreich, einen Autor auf seine Schwächen hinzuweisen und ihm Tipps zu geben. Solange es eben nicht zu dem rigorosen "So muss man's machen und nicht anders" oder "Das ist falsch und soll nicht sein" wird. Zum Glück denken auch viele auf FF.de so. Hat richtig Spaß gemacht, einige der Beiträge zu lesen. Und trotzdem verfällt man eben manchmal in die Denkweise "Mir hat's geholfen, deshalb sollte man das wohl so machen" oder "Das ist so ein nerviger Anfängerfehler, das darf einfach nicht mehr sein". Tatsache ist aber, dass jeder seine eigene Methode finden muss und in seinem Tempo lernt, Stillmittel effektiv einzusetzen und nicht als "Stilsünde". Da helfen dann einige Tipps mehr und andere weniger, das ist dann eben so und deshalb sollten sie alle "So kann man es machen" und "Das könnte helfen" lauten und kein Muss beinhalte. Letztendlich kann man auch ohne zu defizitorientiertes Schreiben an seinen Schwächen arbeiten und sich verbessern.

Was mich angeht... Es gibt genau zwei Tipps aus einem Ratgeber, die ich behalten habe und die mir wirklich etwas bringen. Aus dem kleinen, niedlichen Büchlein "Alles nur geklaut": "Klaue" überall, wo du etwas Stehlenswertes findest und schreibe das, was du lesen willst (und nicht nur das, was du kennst). Dann dauert es vielleicht länger, bis man etwas "Akzeptables" ohne Anfängerfehler fabriziert hat, aber dafür wird das, was man schreibtt, umso kreativer, es steckt wirklich Herzblut drin und man bleibt wirklich dran. Und ganz ehrlich - es gibt doch nichts Besseres, als seine Sachen mit denen von früher zu vergleichen und zu sehen, wie sehr man sich verbessert hat. Auch ohne Patentrezept. ^^