♫♪ Keep calm and rock on.

Sonntag, 6. Juli 2014

Cuarenta

Heute habe ich endlich meine IB-Resultate bekommen. Tja, und was soll ich sagen ... sie waren vor allem unerwartet. Aber auf eine sehr gute Art und Weise.
Nur zum allgemeinen Überblick: Man kann maximal 45 Punkte kriegen. Die setzen sich zusammen aus Noten zwischen 1 und 7 (wobei 7 Punkte das beste sind), die für die Fächer Sprache A (Literatur, in meinem Fall Deutsch), Sprache B (Fremdsprache, in meinem Fall Englisch), Geschichte, Biologie, Mathematik und Kunst bekommt (oder andere Fächerkombinationen) sowie weiteren 3 Punkten, die man für ein sogenanntes Extended Essay und einen weiteren Essay im Fach Theory of Knowledge (am ehesten kann man das mit Philosophie vergleichen). Der globale Durchschnitt liegt meistens zwischen 30 und 32 Punkten. Da volle Punktzahl zu kriegen, ist wirklich nicht leicht.
Nun, volle Punktzahl hatte ich auch nicht. Ich hatte mit 34 bis 36 Punkten gerechnet, meine optimistischere Mutter mit 38.
Tja, und was kam raus? Wer spanisch kann, der wird das schon am Titel sehen. Es waren ganze 40 Punkte. 
Damit hätte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet, zumal unser Geschichtslehrer, der gleichzeitig IB-Koordinator ist, uns prophezeiht hat, dass wir wahrscheinlich eher schlecht abschneiden werden im Vergleich zu anderen Jahrgängen. Der Grund dafür liegt eigentlich auf der Hand: es ist das erste Mal, dass IB und Abitur in genau dieselbe Zeit fallen.

Wie auch immer, ich habe jetzt also 40 Punkte im IB und ein Abitur von 1,2 und bin glücklich wie noch nie.
Und nun habe ich mal recherchiert. Ich hatte Medizin im Vereinigten Königreich ja schon längst abgeschrieben, weil alle Unis Chemie auf erhöhtem Niveau wollen und ich das nicht gemacht habe.
Nun ratet mal, bei welcher Uni bei Medizin keine spezifischen Fächervorgaben stehen?
Cambridge.
Ausgerechnet Cambridge scheint es egal zu sein, ob man Chemie gemacht hat oder nicht.
Alter.
Die "Entry Requirements" sind 40-41 Punkte insgesamt und 776 in den Fächern auf erhöhtem Niveau (man hat 3 von 6 Fächern auf erhöhtem Niveau, und die verlangen in mindestens zweien von denen 7 von 7 und in einem mindestens 6 Punkte). Mehr nicht.
Ich ... habe 40 Punkte insgesamt und 776 in den Fächern auf erhöhtem Niveau. Das hab ich.
Doppelt Alter.
Die UCAS-Deadlines sind nun schon lange vorbei, für Oxbridge erst recht und für Medizin sowieso, aber für 2015 kann man sich bewerben, glaube ich. Da muss ich mich mal informieren, inwiefern ich mich bewerben darf.

Das heißt jetzt alles natürlich noch lange nicht, dass ich einfach so nach Cambridge kann. Da spielen noch zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle. Aber ich gehöre jetzt vielleicht zu denen, die an der Uni zumindest eine winzig kleine Chance haben. Die Liebe meines Lebens ist trotzdem näher gerückt als je zuvor. (Ja, ich bezeichne Cambridge als die Liebe meines Lebens. Das ist völlig normal. X'D) Versuchen werde ich es auf jeden Fall. Kann ja nicht schaden. Und bis dahin büffel ich einfach weiter für den HAM-Nat (womit ich jetzt auch mal anfangen sollte ... heute hab ich da noch gar nichts gemacht ._.) und hoffe auf das Beste bei meinen Bewerbungen in Deutschland.

Tja, und jetzt sollte ich mich verabschieden und büffeln und was trinken oder so. Und mein geflashtes Gehirn wieder ein Bisschen runterkommen lassen, bevor ich mir doch zu viele Hoffnungen mache. ^^'

Freitag, 4. Juli 2014

Camp NaNo, Tag 4



Tag 4

Heute lief es schleppend, aber zumindest lief es. Ich habe insgesamt 820 Wörter geschrieben und das zweite Kapitel ist nun fertig. Über die Qualität wollen wir mal nicht reden. Die ist wirklich absolut grottig. Aber das wird schon.
Übrigens habe ich heute - da ich ja nur die angefangene Szene von gestern beendet hab - ausschließlich aus der Sicht eines Nebencharakters geschrieben. Und dabei erst so richtig geplant. Da hatte ich nämlich eine kleine Idee, die ein unter Umständen großes Plotproblem löst. Zwar muss ich dann einen ziemlich großen Zufalls schreiben, aber immerhin hätte ich überhaupt eine Erklärung. Und ja, mir ist klar, dass ihr keinen blassen Dunst habt, wovon ich rede. ;)

Jedenfalls habe ich besagten Nebencharakter etwas besser kennengelernt, als ich über ihn geschrieben habe. Das Gleiche ist mir auch bei Lee passiert. Am Anfang, das muss ich ehrlich zugeben, war sie mehr ein ... hm, ein Instrument. Die präsentesten Charaktere waren die Götter, aber Lee ist für die ersten paar Kapitel immerhin die einzige Protagonistin. Nun ist sie glücklicherweise etwas präsenter, ich weiß weitaus mehr über sie und "spüre", wie sie in bestimmten Situationen reagieren würde. Und was soll ich sagen ... sie ist ... wie ich. Und auch wieder nicht. Sie ist auf keinen Fall ein Self-Insert, aber einige Gemeinsamkeiten sind da. Mehr als bei anderen Charakteren jedenfalls. Allerdings könnte das auch damit zusammenhängen, dass sie in der gleichen Altersgruppe und in einer ähnlichen Situation ist wie ich (Schule gerade vorbei + Unibewerbungen). Klar gibt es da ein paar mehr Ähnlichkeiten als bei einem 6000 Jahre alten Gott oder einem 2000 Jahre alten gefallenen Engel (ja, ich meine dich, Lucy) oder einer 100 Jahre alten Dämonin, selbst wenn besagte Dämonin aussieht wie 25 und sich auch so fühlt.

Wie auch immer, ich habe eigentlich nichts mehr zu melden, deshalb kommen jetzt gleich die Zitate (die wenigen, die vorzeigbar sind ^^') und dann bin ich auch schon wieder weg. Physik lernen oder so. XD

Ausgerechnet eine Firma für Kinderkleidung und Spielzeug. Als wollten sie schon die Kleinsten verderben. Miese, kriminelle Ratten waren sie. Die nur einmal mit dem kleinen Finger winken mussten, um jemanden wie Michael umbringen zu lassen. Er schluckte hart. Es fühlte sich an, als würde er einen Stein seine zugeschnürte Kehle hinunterzwingen.

Statt Michael für sein Misslingen zur Schnecke zu machen, starrte er mit betrübtem und irgendwie weichem Blick auf das Foto, das auf seinem Schreibtisch stand. Ein typischer gefühlskalter Mafiaboss war er nicht, doch das verringerte nicht die Angst, die seine Angestellten - zumindest die, die von seinen außergeschäftlichen Aktivitäten wussten - vor ihm hatten.

Michael hatte nie verstanden, wie andere Menschen ohne die geringsten Gewissensbisse das Gesetz brechen konnten. Schon als Kind, als einige Mitschüler Bonbons und Schokoladenriegel mitgenommen hatten und er aus Gruppenzwang mitgemacht hatte, hatte er sich schrecklich dabei gefühlt und irgendwann unter Tränen seinen Eltern davon erzählt. Ihn zerfraß sofort sein Gewissen und die Angst davor, erwischt zu werden, damals wie heute.

Sitzen zwei Katzen auf dem Dach ...

... Welche fällt zuerst hinunter? Die mit dem kleineren µ.
Und um den Witz noch zu verstehen, muss man ihn eigentlich auf Englisch erzählen. Das Zeichen da wird nämlich "mew" (mü) ausgesprochen, was so ähnlich klingt wie das Maunzen von Katzen.
Lustig? Nicht wirklich. Ich habe euch ja gewarnt. Was für mich persönlich aber von Bedeutung ist, ist, dass ich den Witz verstehe. µ ist übrigens die Reibungszahl und je kleiner die ist, desto schneller rutschen die Samtpfötchen vom Dach. Und weitere Erklärungen spare ich mir mal, weil ich sonst ewig von Kräften und Vektoren schwafeln würde.

Das hier ist übrigens mein 100. Blogpost. Hihi. Der wird jetzt aber nicht unbedingt besonders, fürchte ich, weil mir nichts Besonderes, Jubiläumsmäßiges einfällt (vielleicht ja zum 200.), dafür aber wissenschaftlich.

Ja. Man sieht schon, ich bin mal wieder fleißig am Lernen für den HAM-Nat. Jetzt habe ich den gesamten Mechanik-Teil von frustfrei-lernen.de durch (und mir auch an anderen Stellen ein paar Sachen doppelt angeguckt). Verstanden habe ich bisher alles und einiges ist auch im Kopf hängengeblieben, aber ich werde es mir trotzdem irgendwann noch einmal anschauen müssen. Wiederholung halt, damit es wirklich richtig im Kopf ist. Vor allem muss ich ja wirklich alle Formeln auswendig können.
Aber den ersten Durchgang hab ich durch (bäh, hässliche Wortwiederholung). Jetzt muss ich nur noch Zehnerpotenzen und Präfixe, Grundrechenarten, Logarithmen, Prozentrechnung, Dreisatz, Flächen- und Volumenberechnung, mathematisce Textaufgaben, Wellen, Wärmelehre, Elektrizität, Optik, Atombau, Zustandsformen der Materie, Chemische Bindungen, Elemente und Moleküle, Chemische Reaktionen, Säuren und Basen, Oxidation und Reduktion, Cytologie, Prinzipien des Stoffwechsels, Prinzipien der Regulation und Genetik lernen. Das wir lustig.

Aber zumindest habe ich in Bio ausnahmslos alles schon in der Schule gehabt und fürs Abi und IB gelernt. IB-Biologie bringt mir jetzt auch eine Menge, weil da auch einige Sachen aus der Chemie drankamen. Verschiedene Chemische Bindungen zum Beispiel. Mathe geht auch in Ordnung. Physik ist das einzige Fach, das ich wirklich nicht hatte, aber bisher finde ich alles eigentlich recht intuitiv. Sehr theoretisch natürlich, weil bei den Erklärungen oft Reibung, Luftwiderstand und diverse andere Faktoren nicht berücksichtigt werden, aber das ist ja immer der Fall. Und das Verrückte ist, dass ich alles eigentlich echt interessant finde. Es macht mir Spaß, die Sachen zu wissen. Und ich lache noch mehr über die Sendung Science of Stupid auf National Geographic. Wenn ich mir jetzt die Unfälle ansehe, dann denke ich nur noch: "Ach, Menschlein, ein Bisschen Newton'sche Physik und du hättest dir die Schmerzen gespart." Aber eines von Murphys Gesetzen besagt ja: Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ Oder anders gesagt: Wenn es physikalisch möglich ist, eine Dummheit zu begehen, dann wird es irgendwo auf der Welt einen Dummen geben, der diese Dummheit begeht. Nichts ist unmöglich. Nicht mal, dass Epsilon kleiner null ist.
Und jetzt verabschiede ich mich lieber mal wieder, bevor ich auch den letzten Leser mit meinem nerdigen Gelaber vergraule. XD ^^'

Donnerstag, 3. Juli 2014

Camp NaNo, Tag 3


Tag 3

Auch Tag 3 ist recht gut gelaufen. Obwohl ich 6 Stunden lang für den HAM-Nat Physik gebüffelt (und bisher sogar alles verstanden) habe, bin ich hinterher noch zum schreiben gekommen und habe ganze 1645 Wörter zu Papier gebracht. Oder eher ins y-Writer-File. Natürlich werde ich alles, was ich im Rahmen des Camp NaNo schreibe, nochmal doppelt und dreifach überarbeiten müssen, aber das muss ich sowieso immer. Im Moment macht das Schreiben einfach so viel Spaß, dass ich mich nicht mehr mit Fehlern und Stilblüten aufhalten will als unbedingt nötig. Vielleicht schaffe ich auch sogar mehr als 10000. Die Camp NaNo-Seite hat mir ausgerechnet, dass ich bei dem Tempo die 10000 schon am 7. Juli geknackt haben werde und da mir zur Zeit sowohl das Lernen als auch das Schreiben ganz leicht von der Hand geht, könnte etwas um den Dreh herum sogar drin sein. So schnell wie das gerade geht denke ich darüber nach, ob ich den Roman nicht doch schon irgendwo veröffentliche. Am liebsten auf Poolys, denn ich habe schon viel zu viele Ideen für Zusatzmaterialien zu dem Baby. Aber ich will nichts überstürzen. Vor allem will ich ja auch sichergehen, dass eine gewisse Qualität gewahrt wird und das geht nur, wenn ich mir genug Zeit für das Überarbeiten einplane.

Nun ist jedenfalls das zweite Kapitel fast fertig. Eine Szene fehlt noch, welche ich angefangen habe. Beendet ist sie noch nicht. Vielleicht schaffe ich es noch, sie später am Abend zu beenden, aber ich bezweifle es. Naja, mal sehen. Sollte ich es doch schaffen, wird sowohl der Beitrag hier als auch mein Tabelleneintrag auf Poolys editiert.
Ich musste übrigens eine kleine Änderung in der Planung vornehmen. Nichts Großes, aber eine Szene, die ich am Anfang für das zweite Kapitel geplant hatte, wird nun erst im dritten vorkommen. Das geht aber schon in Ordnung, weil meine gesamte Planung für die Geschichte ja keine festgelegte Outline, sondern recht flexibel war. Und sollten Logikfehler entstehen, kann ich die immer noch später ausmerzen. Ist mir bei Zur Hölle! ja auch gelungen, als ich früher immer wieder kleine Änderungen vorgenommen habe. ^^
Kommen wir nun zu den Teasern, die ja auch noch zu so einem Bericht dazugehören. Zumindest zu meinen Berichten.



Wann immer er über seine Situation nachdachte, wollte er sich am liebsten irgendwo zusammenrollen und sich hin- und herwiegen wie ein Traumatisierter. Vielleicht hatte er ja sogar ein Trauma. Oder eine Panikstörung. Oder sein Leben war einfach beschissen.



Die Hitze, die sie fast erwartet hatte, blieb aus. Das Metall, in das der aus Stein geschlagene Skarabäus  eingefasst worden war, fühlte sich auf ihrer Haut kühl an. 



Sie konnte ihr Diebesgut nicht länger ansehen; nicht, weil es gestohlen war, sondern weil es sie daran erinnerte, dass sie wahrscheinlich verrückt war. Und an die Dinge, die sie nie hatte sehen wollen.

Bei dem ersten wird übrigens nicht mal Alex wissen, wer dieser "er" ist. Und das behalte ich auch erstmal für mich. Zwar ist es kein sonderlich wichtiges Geheimnis, aber ich will auch eingeweihte Leser nicht bei allem spoilern. ;) 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Camp NaNo, Tag 2


Tag 2

So, noch ein Bericht, diesmal ein kurzer. Im Post, den ich früher heute hochgeladen habe, habe ich ja schon geschrieben, dass ich die meiste Zeit über mit anderen Dingen beschäftigt war als Schreiben. Und ab morgen nach dem Frühstück habe ich auch vor, mit dem Büffeln für den HAM-Nat so richtig anzufangen. Das Wichtigste wird dann erstmal das sein sowie Bewerbungen für weitere Studienfächer.

Geschrieben habe ich aber trotzdem, und zwar 825 Wörter. Für meine Verhältnisse ist das übrigens echt viel. Und die 2300 gestern waren ultramäßig viel. So ein Schreiblof kommt sonst selten vor. XD Die erste Szene aus Kapitel 2 ist jetzt jedenfalls fertig. Was die Qualität des Geschriebenen angeht ... man kann ja immer überarbeiten. Und dabei belassen wir's erstmal. Da das hier aber der NaNo ist, werde ich erstmal weiterschreiben und mich nach dem Camp (und wohl nachdem ich entweder einen Studienplatz hab oder mein FSJ anfange) das große Überarbeiten starten. Vorher werde ich bei den ganz groben Sachen ab und an Änderungen durchführen und den Text ansonsten so lassen, wie er ist. Da ich müde bin und morgen frisch sein will, verzichte ich heute auch darauf, noch eine Szene anzufangen, weil ich die sowieso nicht fertigstellen würde. Aber Zitate gibt's wieder. Weil ich da Bock drauf hab und teasen will. XD


Wenn man lange genug allein ist, vergisst man irgendwann, wie sich Einsamkeit anfühlt. Man hört auf, sie zu spüren. Ich bin viel zu lange allein gelieben. Viel zu viele Jahre, ohne auch nur ein Wort mit anderen zu wechseln. Die Möglichkeit dazu hätte ich gehabt, doch es war leichter, mich im Hintergrund zu halten. Sicherer. Nicht nur für mich. Irgendwann jedoch wurde die Stille zur Gewohnheit. Und Gewohnheiten lassen sich bekanntermaßen nur schwer überwinden.

Lee schauderte und versuchte, die Erinnerungen mit einem Kopfschütteln fortzudrängen. Es war ein Traum gewesen. Nichts weiter als ein Traum. 

Dankbar nahm Lee das dampfende Getränk entgegen und nippte daran. Das hätte sie gestern dringend nötig gehabt. Nein. Heute Nacht, korrigierte sie sich schnell in Gedanken. Im Traum. Als sie alles geträumt und nicht erlebt hatte.

Ich hab's getan!



So schnell ging das nun. Nein, den Absolventenhut werde ich noch nicht tragen. Ich fand das Bild nur hübsch. ;) Aber beworben habe ich mich nun ... irgendwie. Fast. Vorgestern hatte schien die ganze Sache mit den Unibewerbungen noch weit weg. Präsent war das Ganze noch in der Theorie. Weil ich eben recherchiert habe. Und heute habe ich nun bei hochschulstart.de meinen Antrag auf Zuweisung eins Studienplatzes im 1. Fachsemester zum Wintersemeter 2014/15 erstellt und ausgedruckt. Den muss ich jetzt bis zum 15. Juli 2014 nach Dortmund schicken, dazu dann noch ein paar Unterlagen an einige der angegebenen Unis, die das verlangen, noch ein paar Unterlagen schicken. Ebenfalls bis zum 15. Juli. Und damit steht dann meine Bewerbung.

Wer ein Bisschen was über das Bewerbungsverfahren über Hochschulstart weiß, wird erkannt haben, dass ich mich zentral beworben habe, in meinem Fall für das Studienfach Medizin. Ich will nämlich Medizin studieren. Unbedingt. Dass ich das mit 1,2 nicht über die Abiturbestenquote schaffe, ist klar (auch, wenn ich es trotzdem versuche), aber über das sogenannte Auswahlverfahren der Hochschulen habe ich an einigen Unis doch Chancen. Obwohl ich keine Wartesemester habe, den TMS nicht gemacht habe (wer ist denn auch so blöd und verlegt den mitten in die Abiturphase? Als Neuabiturient KANN man den doch gar nicht gemacht haben!) und auch keine Praktika (mind. 6 Monate) oder abgeschlossenen Berufsausbildungen (wie auch). Also bleibt mir vor allem das AdH einiger Universitäten, die die Auswahl über die Durchschnittsnote treffen (da habe ich DN-Werte von 1,3 gefunden, einmal 1,4 und einmal 1,1) sowie mein Favorit - der HAM-Nat. Das Auswahlverfahren an der Hochschule meiner hübschen Heimatstadt Hamburg. Das ist also ein naturwissenschaftlicher Test, in dem das Wissen in den Bereichen Mathematik, Physik, Chemie und Biologie getestet wird. Aus dem Testergebnis, zusammen mit der Durchschnittsnote, werden Punkte vergeben und die 115 mit den besten Punktzahlen bekommen einen Studienplatz. Die nächsten 115 können es dann über Auswahlgespräche schaffen, in denen psychosoziale Kompetenzen getestet werden.

Und was heißt das nun für mich? Büffeln. Vor allem heißt das büffeln. Denn in Biologie und Mathematik habe ich dank der Oberstufe und IB ja einige umfangreiche Kenntnisse. Chemie und Physik dagegen habe ich seit der 10. Klasse nicht gehabt. Die ist nun 3 Jahre her. Also muss ich mir das nötige Wissen (zumindest sind die Themen angegeben) bis zum 13. August aneignen, um in diesem dreistündigen Multiple-Choice-Test nicht komplett abzukacken.
Yay.
Das wird ein Spaß. Zum Glück interessieren die Naturwissenschaften mich auch (warum sonst sollte ich später Naturwissenschaftlerin werden wollen? Medizinische Forschung, weshalb ich auch vor allem wissenschaftlich ausgerichtete Modelle gewählt habe) und es hat mich schon eine ganze Weile gewurmt, in Chemie und Physik Wissenslücken zu haben.

Und was heißt das für meine werten Leser? Nun, neben dem Bloggen über den NaNo, der dank HAM-Nat dann doch etwas in den Hintergrund rücken wird, werde ich mich hier vor allem in humorvoll-zynischer Weise mit dem Lernen für den eben genannten Test auseinandersetzen sowie unlustige Wissenschaftswitze posten. Geht ein Neutron in eine Bar ... von dem Schlag halt. Ich entschuldige mich im Voraus dafür. ^^'

Abgesehen davon werde ich auch noch ein paar weitere Bewerbungen schreiben und abschicken. Für andere Fächer als Medizin, damit ich die Absicherung habe, falls das mit Medizin gar nicht klappt. Ob ich da dann einen Studienplatz annehme oder ein FSJ mache und es nächstes Jahr noch einmal mit Medizin versuche, werde ich dann entscheiden, wenn es so weit ist. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Tja, und das war er nun. Mein erster Beitrag mit dem Label "Uni". Eigentlich nicht sonderlich spektakulär, oder? Bis auf die Tatsache, dass ich mich soeben für Medizin beworben habe. O.o

Dienstag, 1. Juli 2014

Camp NaNo, Tag 1



Tag 1

Der erste Tag lief ja schon richtig gut. Um mein Ziel - 10000 Wörter - in einem Monat zu erreichen müsste ich etwa 280 bis 300 Wörter am Tag schreiben. Heute habe ich dagegen ganze 2380 geschrieben. Das erste Kapitel von Nichts währt ewig ist damit beendet. Völlig unüberarbeitet zwar, aber es ist fertig. Ich komme also endlich voran mit dem Roman. Zugegeben, am Anfang lief es wirklich sehr schleppend. Das lag vor allem daran, dass ich den Anfang gar nicht im Kopf hatte. Anfänge und Übergänge (zumindest die relativ am Anfang) sind immer ganz schwer zu schreiben, finde ich. Wenn man einmal richtig reinkommt, dann geht es, aber vorher geht es bei mir wirklich nur im Schneckentempo voran. Wobei ... eher noch langsamer. Echte Schnecken würden neben mir wohl wie Raser wirken.

Ein höheres Ziel als 10000 Wörter möchte ich mir vorerst trotzdem nicht setzen. In der nächsten Zeit werde ich nämlich sehr viel damit zu tun haben, mich bei diversen Unis zu bewerben. Sollte ich dazu kommen, gibt es dazu noch einmal einen Extrapost. Einen mit dem Label "Uni". Der erste mit dem Label gehört extra, finde ich. ^^

Daher bleibt das hier auch ein recht kurzer Post. Aber einen kleinen Teaser zu dem, was ich da verschreibselt habe, gibt es trotzdem noch. Den Prolog kennt ihr ja schon, bis auf ein paar kleine stilistische Verbesserungen ist der gleich geblieben. Daher kommen jetzt nur ein paar Zitate aus dem ersten Kapitel. ^^


Hilf mir, Mädchen. 
Lee zuckte zusammen. Diese Worte hatte sie nicht direkt gehört. Sie waren in ihrem Kopf entstanden, wie Gedanken. Nur waren es nicht ihre eigenen. Fast war es so, als hätte jemand in ihrem Kopf zu ihr gesprochen. 
Das liegt daran, dass dem so ist. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du meiner Bitte nachgehen würdest.
[...]
Und wie soll ich das bitte anstellen? Wie du siehst, ist das Museum geschlossen, versuchte Lee im Kopf eine Antwort zu formulieren. Es fühlte sich merkwürdig an und war nicht gerade einfach, da ihre Gedanken sich noch immer überschlugen. Ihre Angst war inzwischen fast verflogen, dafür machte sich nun Verwirrung in ihr breit. Allerdings verspürte sie auch eine gewisse Neugier, das konnte sie nicht leugnen. Auch, wenn die Zweifel an ihrem Verstand weiterhin an ihr nagten.


Und das war's auch schon wieder. Ein paar ganz kurze Einblicke, mehr nicht. Denn wir wollen ja nicht zu viel verraten. Inwiefern man hier schon erahnen kann, worum es geht, kann ich gar nicht beurteilen. Da Alex den Plot kennt, wird sie die Zitate wohl schnell einordnen können. Alle Anderen müssen sich eben mit dem zufriedengeben, was sie hier zu lesen bekommen. Irgendwann wird der Roman schon noch gepostet und alle Fragen werden geklärt. ;)
Tja, und täglich werde ich wohl nicht über den NaNo posten können. Wird auch nicht jeden Tag was zu erzählen geben. Aber heute sollte das mal sein. ^^