♫♪ Keep calm and rock on.

Sonntag, 30. März 2014

Maestro, Musik bitte!

Ich bin gerade total im Soundtrack-Fieber. Für den Geschichtensammler (bei dem ich gemerkt habe, dass ich die Geschichten schon wieder überarbeiten muss... tja, man sieht eben immer noch, dass ich das Meiste mit 16 geschrieben habe :L) habe ich ja schon eine Liste an Songs zu den GeschichtenDon't fear the Reaper ist gerade in Bearbeitung.
Take this waltz von Leonard Cohen wird auf jeden Fall dabei sein, Prince Charming von Adam & the Ants, Who wants to live forever von Queen (❤) und vielleicht wieder Nunlingran.
Nichts währt ewig wird auf jeden Fall mindestens einen Blues-Song beinhalten und Black Dog von Led Zeppelin.
Und dann habe ich auch noch eine fast vollständige Liste für Zur Hölle! Den ersten Teil zumindest. Einige der Charaktere haben ihre eigenen Songs. Und da der Blog dazu noch versteckt ist, hier nun die Liste, weil ich grad in der Stimmung bin:

Charlie
Pianoman - Billy Joel
Kiss Me, I'm Shitfaced - Dropkick Murphys

Cale
Love Hurts - Nazareth
Sister Moonshine - Supertramp

Rosita
Las Soldaderas
I Love Rock n Roll - Joan Jett and the Blackhearts

Luzifer
Sympathy For The Devil - The Rolling Stones (Surprise, Surprise)
Punch Drunk Grinning Soul - Flogging Molly
Gimme Danger - Iggy and the Stooges

Allgemein
I Don't Like Mondays - Boomtown Rats
Pianoman - Billy Joel (generell ziemlich passend)
Devil Does It Well - Rose Tattoo
Highway To Hell - AC/DC (Live-Version, weil GEMA und weil cool. Hat eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun, aber hier weil cool)
Hells Bells - AC/DC (und noch viele weitere AC/DC-Songs)

Insgesamt sind es genau 13 Songs, wobei einer zweimal genannt wird. Eigentlich verraten die zum Teil sogar etwas zu viel über die Charaktere, weil einige Informationen nur implizit enthalten sein werden. Love Hurts zum Beispiel, wobei ich jetzt natürlich nicht verrate, wie und warum er zu Cale passt. Und was Punch Drunk Grinning Soul angeht... na, das hab ich schon so oft verraten im Blog, dass es eigentlich auch kein Geheimnis mehr ist. In den Kommentaren steht, wovon er handelt. Und "stay proud" passt ja wohl zu 100%. ^^ Luzi würde mich dafür lynchen, aber er findet Flogging Molly eigentlich gar nicht so schlecht.

Und das war's auch schon wieder von mir, ich muss nämlich in 45 Minuten los und es hinkriegen, bis dahin einigermaßen ausgehfertig auszusehen. Da ich gerade irgendwie nicht so toll drauf bin (ja... am ehesten ist das Lia glaub ich untervögelt und hat PMS) ist das sowieso eine Utopie, aber was soll's. Bis denne. ^^

Freitag, 28. März 2014

Steinpilztrolle und Story-Macken

Inzwischen sollte klargeworden sein, dass ich das Internet vor allem aus einem Grund nutze - weil es groß genug für mein aufgeblasenes Ego ist. Dass ich gerade eigentlich sogar mit ein paar Selbstzweifeln und Komplexen zu kämpfen habe, lassen wir mal außen vor, denn das sind eher Launen als grundlegende Sachen. Tief in mir drin habe ich immer noch ein Riesenego.
Und deshalb kommt jetzt mal wieder ein sinnbefreiter Post mit wenig Eigenleistung, der eigentlich nur der Slebstdarstellung dient. Heute erzähle ich euch irgendwie etwas über Steinpilztrolle. Was das für Viecher sind? Weiß ich selbst nur so halb. ^^

Angefangen hat alles mit einem Post im Forum, aus dem ich immer wieder mal Sachen kopieren werde, weil es eh mein Geschreibsel ist und ich keine Lust habe, alles umzuformulieren. Das Thema des Threads war der Anfang einer Geschichte, welche ersten Sätze, Szenen und Kapitel/Prologe einen fesseln und was man als Autor lieber lassen sollte. Nun, was einen fesselt, ist Geschmackssache. Wie bei allem, was kreativ ist, gibt es eigentlich keine universelle Anleitung, wie man es machen sollte (was auch der Grund ist, warum ich mit Schreibratgebern nicht so klar komme. Jeder muss doch seine eigene Methode finden). Ich persönlich mag ja ungewöhnliche erste Sätze, die auf den ersten Blick unlogisch scheinen und Fragen aufwerfen. Zum Beispiel:

An einem Montag vor drei Jahren habe ich mit meiner Kaffeemaschine zum ersten Mal einen Steinpilztroll beschworen. Natürlich ganz aus Versehen.

Da fragt man sich natürlich, was eine Kaffeemaschine ist und was zur Hölle der Steinpilztroll damit zu tun hat... ach, nee, andersrum. Ich mag es, wenn man beim ersten Satz erstmal "WTF?!" denkt, dann lese ich weiter, weil ich wissen will, was es damit auf sich hat. Allerdings muss der erste Satz natürlich nicht perfekt sein. Ein einfacher Start in medias res tut's auch schon, wenn einem gerade nichts Superkreatives einfällt. 

Wie gesagt, da sind die Geschmäcker verschieden und man kann es eigentlich so angehen, wie es einem am besten gefällt. Deshalb denke ich mir manchmal, obwohl ich dieses defizitorientierte Denken eigentlich gar nicht mag, dass es vielleicht sinnvoller wäre, beim Schreiben darauf zu achten, die gröbsten Fehler zu vermeiden und ansonsten die Geschichte so zu schreiben, wie sie geschrieben werden will.

Diese gröbsten Fehler sind ja nicht mal so viele. um einen sind da natürlich so No-Gos wie lauter Fehler schon im ersten Satz, die Geschichte mit Steckbriefen und einer Legende ("blabla" - jemand spricht; >>blabla<< - jemand denkt; <<blabla>> - jemand spricht in Steinpilztrollsprache; etc) anzufangen und im ersten Absatz schon Anmerkungen des Autors einzufügen. Ein allzu unbeholfener Stil, der es so aussehen lässt, als hätte der Autor nach dem Schreiben nicht ein einziges Mal über das Kapitel drübergelesen, ist auch nicht so das Wahre, auch wenn ich natürlich nicht verlange, dass der Schreibstil perfekt ist. Das sind bisher eigentlich gar nicht so viele grobe Fehler und außerdem Dinge, die man mit ein Bisschen Sorgfalt und Disziplin vermeiden kann.

Und dann gibt es da Anfänge, bei denen müssen der Stil und die Rechtschreibung nicht grottig sein und ich klicke trotzdem sofort weg.

Hallo, mein Name ist Emilyssa Enigma Belle Yukiko Nakamori Smith und ich dachte eigentlich immer, ich wäre ein ganz normales 15-jähriges Mädchen.

Und alle Variationen davon. Muss ich das noch kommentieren?
Mit Emilyssa geht's jetzt auch weiter. Und zwar gibt es da noch einen weiteren Typ Geschichtenanfang, bei dem sich mir die Fingernägel kräuseln.

"Emilyssa? Bit du fertig? Sonst kommen wir zu spät zum Schulball?"
"Ja, ja, ich komme ja gleich, Mama", rief ich und zupfte mir noch eine letzte Haarsträhne zurecht.
"Du siehst perfekt aus, Emilyssa", versicherte meine beste Freundin Caitlin mir und kicherte. "Gary wird bestimmt Augen machen."

So ein Dialog, alternativ muss Emilyssa einfach in die Schule, zum Einkaufen oder sonstwo hin. In medias res, typisches Teenie-Leben, Protagonistin wird von Eltern/Freunden/Lehrern gerufen, typischer Dialog.
Hmpf.
Ich mag das ja eigentlich nicht dämonisieren. Ich will auch nicht bestreiten, dass es auch interessante Geschichten gibt, die so anfangen. Aber argh! Ich denke da sofort an einen bestimmten Plotverlauf, der je nach Genre so einem Anfang folgt.

Ja, und da der Rest einen viel zu langen Post ergeben würde, verlinke ich den Beitrag einfach, falls jemand sich meinen Gedankenmüll ganz durchlesen will. ^^

Da kamen sie jedenfalls immer wieder vor, Emilyssa und die Steinpilztrolle. Genaugenommen habe ich sogar eine Art Outline einer Geschichte angefangen:

Prolog: Ein sechsjähriger Junge namens Emilio verläuft sich im Wald und begegnet einem freundlichen Wesen, das ihn mitnimmt. (Später in der Geschichte wird dann klar, dass es sich dabei um einen Steinpiltzroll handelt).

Kapitel 1: Zehn Jahre später: aus dem kleinen Emilio ist mithilfe von alter Steinpilztrollkunde von Kräutern und Hormontherapien Emilyssa geworden, die ein glückliches, friedliches Leben bei den Steinpilztrollen führt. Etwas passiert, was den zentralen Konflikt einleitet oder auf diesen hindeutet.

Nachdem ich mir so viele Gedanken über Emilyssa und die Steinpilztrolle gemacht hatte, wollten sie mir nicht aus dem Kopf. Auch, wenn es sich ausschließlich um Negativbeispiele gehandelt hat. Und plötzlich haben diese Trolle ein Eigenleben entwickelt und die Crackfic Emilyssas Abenteuer bei den Steinpilztrollen wollte geschrieben werden. Absurd ist das Ganze ja schon irgendwie. Ich meine, was weiß ich überhaupt über die Viecher?

- Es sind Fantasywesen aus eigener Produktion
- Sie leben im Wald
- Sie ernähren sich wahrscheinlich von Steinpilzen
- Sie sehen, bis auf Gary natürlich, alles "pilzig" aus
- Sie wissen offensichtlich, wie man eine Geschlechtsumwandlung durchführt


Und das mit dem Essen und dem Aussehen weiß ich auch nur, weil ich mich mal drangesetzt hab, einen zu zeichnen.






Ein 5-Minuten-Bild, absolut unmotiviert gezeichnet. Ähm. Süß, nicht wahr? Ich weiß nicht, ob die Dinger wirklich rote Shorts tragen, aber ich dachte mir, bevor ich diesen Blog als nicht jugendfrei einordne, soll er seine Blöße lieber bedecken.

Diese Steinpilztrolle, ich sehe es schon vor mir, werden noch zu einer großen Sache. Noch scheinen sie ganz klein, aber Zur Hölle! sollte ursprünglich ja auch eine Kurzgeschichte werden und Luzifer nur ein Nebencharakter, der höchstens ein-zweimal vorkommt. Tja, denkste. Über sowas hat man als Schreiberling selbstverständlich keine Kontrolle, egal, wie oft man es sich einredet. 

Und deshalb wird es irgendwann wahrscheinlich auch eine Crackfic über Emilyssas Abenteuer bei den Steinpilztrollen geben. Wenn ich Zeit habe. Da wird noch ganz trockener, skurriler Humor kommen, wenn es mir gelingt. Oder aber es wird danach aussehen, als hätte ich etwas Illegales konsumiert (wie auch die Mutter der armen Emilyssa, als sie ihr diese vielen Namen gegeben hat...). Tja, aber das brauche ich gar nicht. Ich brauche nur mein Hirn, um so drauf zu sein. Ist alles echt. XD
Und ich frage mich langsam, ob es nicht so eine Selbsthilfegruppe namens Die Anonymen Sinnbefreites-Süchtigen geben sollte. Da wäre ich bestimmt gut aufgehoben, wenn ich mir so ansehe, was aus meinem Blog geworden ist...

Montag, 24. März 2014

Neues von Grim und mal wieder dem Teufel (Surprise...)

Soo, endlich habe ich mich mal wieder meinem geliebten Sensenmann gewidmet (wie DAS klingt...). Der Geschichtensammler ist ja eines meiner liebsten Projekte, auch wenn ich es in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe. Nun hat Grim seinen eigenen Blog bekommen - Der Geschichtensammler ist nun nicht nur auf Fanfiktion.de, sondern auch hier zu finden. Mit ein paar weiteren Infos zu der Idee und den Charakteren, seinem eigenen (dilettantischen) Design und allem drum und dran. Gut, dazu gehört nicht viel Eigenleistung und generell nicht viel Arbeit. Aber ich dachte mir, wenn Zur Hölle! schone eine eigene Seite bekommt (welche derzeit aber noch versteckt ist), dann sollte mein anderes großes Baby das auch haben.

Bald werde ich außerdem endlich mal Don't Fear The Reaper hier vorstellen. Da habe ich endlich eine Idee für einen Plot, die diesmal auch etwas mehr Potential als das immer gleiche "Big Bad gefährdet Existenz der Welt" hat. Ob es den Big Bad noch geben soll, weiß ich nicht, aber wenn, dann wird er kein Big Bad mehr sein, sondern ein stinknormaler Fiesling. Dafür ist ein neuer Charakter dazugekommen, der sich unbedingt Vio nennen will. Genau. Wie das Wasser. Entweder Vio oder Viktor. Aber Viktor passt nicht so richtig zu ihm, deshalb wird es wohl bei Vio bleiben. Und Martha, Nick, Nicht Pesto und die anderen beiden apokalyptischen Reiter (die auch noch Namen brauchen... öhm, Esperanto, gefälllig? O:) *duckundwech*) werden auch noch ordenltich mitmischen. Naja. Das stelle ich dann alles im eigentlich Post dazu vor.

Übrigens habe ich ja jetzt endlich von meinem Teufelchen erfahren, dass es schon zwei Beziehungen hinter sich hat. Und beide haben hässlich geendet, die eine in heftigem Streit und die andere in Selbstmord (nein, es war nicht Luzi, der sich umgebracht hat). Tja. Ob, wie und wann ich das einbringen soll, weiß ich aber nicht. Am ehesten in einem Spin-Off. Allerdings hab ich so langsam das Gefühl, dass ich bei den Spin-Offs rund um den Höllensturz und die Zeit danach einfach nur Trauma an Trauma reihe. Yup, das trifft es eigentlich ziemlich genau. Kein Wunder, dass er manchmal so neben der Spur ist. Aber er ist ja tough und das ist über 1000 Jahre her alles, da ist er im Großen und Ganzen drüber weg. Und zu irgendwas muss sein Stu-Potential ja gut sein. ^^'

Mittwoch, 19. März 2014

Anti-Hollywood-Hollywood-Realismus

First things first - ich habe wieder das alte Design. Von Gewohntem kann man sich eben doch nur schwer trennen. Und da ich gerade viel zu viel zu tun habe und eigentlich auch keine Zeit zum Bloggen (das tu ich dann aber trotzdem), muss das selbstentworfene Design auch noch auf sich warten lassen. Aber egal.

Wenn die NSA sich auch nur im Geringsten für die Leute interessieren würde, die sie bespitzelt, hätte sie mich schon längst zur Traumatherapie geschickt. Und in diverse Sucht-Selbsthilfegruppen. Und ins Gefängnis. Zum Glück sagt mein Browserverlauf eigentlich nur genau zwei Dinge über mich aus - ich mag gern Rockmusik und ich bin Autorin.

Es ist schon witzig, was man so an unnützem Wissen und Details recherchiert und austestet, die man niemals wieder im Leben brauchen wird.
Wie viel Thujon enthielt die alte Absinthrezeptur?
Wie viel Gewicht hält ein Kronleuchter?
Welche Suizidmethode war um das Jahr 200 nach Christus am weitesten verbreitet?
Wann galt man im frühen 20. Jahrhundert in Mexiko als erwachsen?
Wann wurde der erste Schnaps hergestellt? Gab es viele Methanolvergiftungen?
Kann man von Thujon Fliegen halluzinieren?
Zu welchem Sprachzweig gehört Altägyptisch?
Welcher Wasserdämon eignet sich als Name für einen Fluss?
In welchem Staat war es nochmal verboten, an einem Samstag ein Pferd auf der Straße zu erschrecken?
Wie viele Shots passen in ein Grogglas?
Welche Konsistenz hat Paprikasaft?
Welche nilosaharanischen Sprachen wurden um das Jahr 0 herum gesprochen?
Wie spielt man auf einer Doppelgitarre?
Wie viele Illustrationen hat das Kamasutra?
Was heißt dies und das und jenes eigentlich auf Esperanto?
Und noch sehr, sehr viel mehr. Die Abgründe der menschlichen Psyche, jedes ekelhafte Detail wenn es um Krankheiten, Verletzungen & co. geht, die genaue Anatomie der Milz, verrückte Sexualpraktiken, alles über Rockmusik.
(Ich liebe das. Ich recherchiere übrigens auch so alles Mögliche, selbst wenn es nichts mit der Geschichte zu tun hat, die ich schreibe. Und laufe dann mit Halbwissen, Viertelwissen und Achthundertstelwissen über 50 verschiedene Fachbereiche durch die Gegend.)

Wie auch immer. Ich bemühe mich also darum, meine Geschichten, selbst Fantasy - vor allem Fantasy - möglichst realistisch zu schreiben. Und zwar weitaus mehr als die meisten, habe ich manchmal das Gefühl. Ich bin in den Realismus vernarrt. Vor allem im Bereich Medizin und Psychologie und Psychiatrie. Ich muss ehrlich sagen, dass ich kein allzu großer Fan von Hollywood-Psychologie bin. Und so einiger Psychologie, die in der Literatur auftaucht. Wie soll ich das erklären... natürlich ist das nicht allgemein wahr, aber ich habe den Eindruck, dass psychische Probleme viel zu oft als Mittel zum Drama eingesetzt werden, wenn die Charaktere durch die Hölle gehen - aber nur so lange, wie es hübsch passt. Dem Happy End steht dann trotzdem nichts im Weg. Achja, und natürlich gibt es keine Therapeuten. Zu einem gewissen Grad geht das ja in Ordnung. Fiktion muss nicht zu 100% realistisch sein und man liest nun einmal gerne Drama und Happy Ends. Aber im echten Leben funktioniert es so eben nicht. Depression ist kein dramaturgisches Mittel, das einen Charakter interessanter erscheinen lässt, sondern eine schwere Krankheit, die in den wenigsten Fällen ohne Behandlung einfach verschwindet (dass ich genau so einen Fall persönlich kenne, lasse ich jetzt mal außen vor... Ausnahmen bestätigen ja bekanntermaßen die Regel). Ein echter Mensch wäre nach weitaus weniger Horror als so manche fiktive Charaktere ihn erleben schon schwer traumatisiert. Psychische Probleme alles Art sind weder lustig noch glamourös noch tiefsinnig, es sind Verletzungen der Seele, die mit einer gewissen Sensibilität behandelt werden sollten.
Und da ich nun einmal Hyperrealismus-Fan bin, möchte ich mich von dieser "glamourösen" Darstellung distanzieren. Nun stecke ich aber in einem kleinen Dilemma.

Einer meiner Charaktere leidet unter PTBS. Ist so, war schon lange so geplant. Und es ist absolut kein Wuder, weil er in seiner Jugend schwer traumatisiert wurde und sein Leben danach ziemlich lange eine einzige Monster Sob Story war. Es ist eher ein Wunder, dass er die Krankheit mehr oder weniger überwunden hat (auch wenn es ihm nicht immer gut geht), auch wenn er dafür auch viel Zeit hatte. Und irgendwann kehrt sie aus Gründen und wegen Dingen zurück. (Kann sich jemand denken, um wen es geht?)
Nun stellt sich mir die Frage: Wie kriege ich das unter einen Hut, seine Symptome realistisch darzustellen und es gleichzeitig glaubhaft zu machen, dass es ihm am Ende ohne Behandlung besser geht? Ich kann ihn aus mehreren Gründen nicht zum Psychodoc schicken. Es passt nicht in die Geschichte, der rote Faden würde komplett verloren gehen. Es passt nicht zu ihm. Ganz und gar nicht. Und irgendwo ist da noch der kleine Teil von mir, der immer noch eine bescheuerte Vorstellung davon vertritt, was "cool" und "stark" ist und ihn gar nicht therapieren lassen will, weil er ja dafür zu cool ist.
Gut, zu einem gewissen Grad kann ich tatsächlich sagen, er ist tough. Sehr tough sogar, um nicht zu sagen Stu-mäßig tough. Seine Lebensumstände ändern sich. Ich frage mich nur, wie weit ich damit gehen kann, ohne in die Hollywood-Psych-Schiene zu verfallen. Selbst wenn ich alles implizit lasse.

Tja, ich und meine Sorgen. Vielleicht sind sie ja unbegründet. Ich habe ja ein paar Ideen. Die meisten Leser würden es nicht einmal bemerken, wenn ich Hollywood-Psych fabriziere. Ich weiß auch gar nicht, ob es viele stören würde. Aber ich habe nun einmal Ansprüche an meine Geschichten und arbeite auf einen bestimmten Stil zu. Und wenn ich schon einem Charakter ein Trauma verpasse, dann will ich auch vernünftig damit umgehen. (Nicht, dass er sonderlich vernünftig damit umgeht.) Natürlich haben bei weitem nicht alle meine Charaktere so ernste Probleme. Das wäre leicht unrealistisch. Aber die Probleme, die sie haben, nehme ich ernst. Ist ja nicht so, dass der Eigensinn einer Charaktere langsam aber sicher in Schizophrenie ausartet. Sobald ich sie außerhalb meines Kopfes sehe oder höre, sollte ICH dann lieber zum Arzt gehen. XD Aber es sind nun einmal meine Babies.

Sonntag, 16. März 2014

Happy St Paddy's Day!

Hehe. Einer meiner Lieblingsfeiertage. ^^
Das hier wird ein eher kurzer Eintrag, weil ich eine Menge zu tun habe, aber ich wollte trotzdem mal allen einen schönen St Patrick's Day wünschen. Auch, wenn den hier kein Schwein feiert.
Was mich angeht... ich feier auch nur klein. Wenn es ein Freitag oder Samstag gewesen wäre, dann hätte ich wohl alle meine Freundinnen in den Pub geschleppt, aber so gefällt es mir auch ganz gut. Meine Mutter hat Kilkenny gekauft und ihr Freund kommt nachher vorbei, um mit uns zu feiern. Und das rettet mir den Allerwertesten, denn ich brauche zu übermorgen dringend eine Unterschrift von ihm, sonst kriege ich am Ende mein Diplom nicht. Lange Geschichte. Aber das ist jedenfalls noch ein Grund, warum ich diesen Feiertag liebe.
Tja, wie es aussieht, habe ich endlich mal wieder gute Laune. Das mit dem Kurzfilm hat dann doch ganz gut geklappt, das egoistische Gruppenmitglied hat es gelernt und wir haben am Ende gut zusammenarbeiten können. Ich bin relativ zufrieden mit dem Ergebnis. Fast habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn so angegiftet habe. Aber scheinbar hat es geholfen. Immerhin braucht jeder mal Arschtritte und ich bin zumindest nicht nachtragend. War ich noch nie.
Tja, und... das war's auch wieder. In den nächsten Tagen ändere ich das Design des Blogs wieder. Mal sehen, ob ich bis dahin einen hübschen Hintergrund entworfen kriege.Und ich hab viel zu tun, wie immer, was ich aufschiebe und auf den letzten Drücker erledige. Wie immer. Ist also alles beim Altern. ^^'
Und deshalb sag ich jetzt erstmal Tschüß, wünsche allen, die feiern, einen schönen St Paddy's Day und allen Anderen auch einen schönen Abend und bin weg. :D

Samstag, 15. März 2014

Die Technik treibt mich in den Wahnsinn

Ich habe gerade zwei Computer auf meinem Schreibtisch stehen. Einer gehört mir und ist glaube ich nicht mehr ganz in Ordnung. Armes Baby. Dabei habe ich noch so viel mit ihm vor, was keine rohe Gewalt beinhaltet. Der andere ist aus der Schule ausgeliehen und ein verdammter Mac, mit dem ich überhaupt nicht umgehen kann. Aber ich brauche das Ding. Leider.
Ich habe in den letzten Tagen öfter das Gefühl gehabt, dass ein Fahrstuhl durch den Boden gekracht und runter in die Hölle gefallen ist, mit meiner Laune drin. "Im Keller" ist nämlich ein ganz schöner Euphemismus, wenn man meine Stimmung in den letzten drei Tagen beschreiben will.
Wer den Walking Dead-Post gelesen hat, weiß sicher, dass ich zusammen mit drei Mitschülern gerade an einem Kurzfilm arbeite. Den wir übrigens in drei Tagen abgeben müssen. Zuerst habe ich mich berechtigterweise über ein Gruppenmitglied aufgeregt. Sehr. Was ich alles über ihn gedacht (und ihm teilweise geschrieben habe), übertrifft alles an Gossensprache, was Corvus, Luzi und Michael zusammen hinkriegen könnten. Und Grim, der alle Sprachen kann. Aber da ich mich über diesen Menschen im Forum bereits genug ausgelassen habe, mag ich das hier nicht breittreten. Corvus sollte übrigens sein eigenes Label kriegen, hab ich das Gefühl, so wie ich inzwischen zum Groupie mutiert bin. XD
Kommen wir zurück zum Mac. Und der Technik. Das Teufelsgerät (nicht, dass Luzi überteuerte Apple-Produkte benutzt, mit Windoof kann man sich schließlich genauso rumärgern) brauche ich, weil auf ihm das Programm Adobe Elements installiert ist. Ein tolles Programm. Wirklich. Wenn es nicht so arschteuer wäre, dann würde ich es mir auch zulegen. Mit dem habe ich als Sound Editor, aus Gründen und wegen Dingen nicht nur den Sound reingeschnitten (und die ganze Musik komponiert und aufgenommen, vielen Dank auch), sondern auch eine Menge am Schnitt ändern müssen. Das Problem dabei war, dass einige Dinge dem Gerät wohl zu viel sind. Anders kann ich mir nicht erklären, dass der Film regelmäßig beim Abspielen stockt oder aber der Sound plötzlich aufhört.
Ja. Geil, was? Für nen Sound Editor?
Mal ganz abgesehen davon, dass ich jedes Mal, wenn ich meine, ich bin fertig und den Film exportiere, etwas bemerke, was scheiße klingt. Und dann muss ich es nochmal ändern. Und nochmal. Und es wird nicht besser weil trotz aller Mühe das Material nun einmal schlecht ist und rauscht. Und rauscht. Und rauscht. Und wenn ich es hinkriege, das Rauschen zu entfernen, dann ist es verzerrt. Meine schöne Klaviermusik.
Dazu kommt dann auch noch, dass ich manche Clips nicht einfach verschieben kann, nono. Das Programm beschließt, dass es unwichtig ist, wo ich den Finger auf dem Touchscreen hinbewege (eine Maus für das Teil habe ich nicht, denn der Apfel mag ja nur Apfelmäuse und von denen hab ich keine zu Hause), man kann doch den Clip zwei Minuten daneben verschieben, so schnell, dass ich es nicht merke, und dabei einen anderen, wichtigen Clip löschen, was ich im schlimmsten Fall auch nicht bemerke. Ist ja nicht schlimm, dass mehrmals fast der ganze Film im Eimer gewesen wäre.
Und zu guter Letzt ist da auch noch das Konvertieren. Irgendwie leidet die Qualität immer enorm, wenn ich den fertigen Film so konvertiere, dass ich ihn auf meinem Windoof abspielen kann. Ich habe schon mehrere Formate ausprobiert und es wird immer schlecht.
Naja, jetzt bin ich glücklicherweise einigermaßen fertig (mal sehen, wie lange ich diesmal zufrieden bin), mit Version Nummer sechs. Nachdem ich unseren Schauspieler in Bremen angerufen und darum gebeten habe, seinen Text mit nem Smartphone neu aufzunehmen und mir zu schicken, weil man ihn auf der Originalaufnahme kaum hört. Aber das Dubbing hat zumindest erstaunlich gut geklappt. Nachdem ich was dazukomponiert hab um eine Lücke zu schließen und mich zum zigsten Mal mit dem Echo abgemüht und es doch nicht weggekriegt hab. Jetzt behaupte ich eben, das ist Absicht.
Leider ist heute scheinbar überall der Wurm drin. Ich hätte heute nämlich wirklich gerne ein Liste mit den Blog denen ich folge auf Blogger hinzugefügt. So als Empfehlung und so. Tja, leider ist bei Blogger genauso wie im Apfel der Wurm drin, jedenfalls bekommt er das nicht auf die Reihe. Ich glaube, ich sollte weg von diesen Geräten. Hab schon viel zu lange drangesessen. Es würde mich nicht wundern, wenn ich schon einen Tunnelblick und -10 Dioptrien habe und heute Nacht von dem Projekt träume und davon, wie ich unserem bossy Pseudovirtuosen so richtig die Fre- okay, ich höre auf.
Ich sollte schlafen. Ich entschuldige mich offiziell dafür, dass ich einen reinen Rant gepostet habe. Aaaaber ich habe vor, die Musik noch einigermaßen zusammenzuschneiden und hochzuladen. Auf die bin ich nämlich stolz. Und wer weiß, vielleicht stellt einer aus der Gruppe das Teil auch irgendwann auf YouTube. Dann wäre mein Werk (und meine Schauspielkunst... :S) für immer im Internet verewigt. Passt irgendwie, wenn man bedenkt, wie sehr ich mich sowieso ausbreite. ^_^''

Donnerstag, 13. März 2014

Ihre Bestellung... mit Ekelfaktor

Er hat es zwar nicht geschafft, mich zu erreichen, aber ich habe seine Argumentation gelesen und Alex' Charakter hat mich überzeugt - es ist nicht gerade nett, Pestilenz die ganze Zeit Pestilenz zu nennen. Ihm macht es zwar nicht so viel aus, aber naja, so langsam nervt es ihn wohl doch auch. Auch, wenn er's nicht zugeben mag.

Ursprünglich war mein Plan ja, mir für ihn und die anderen Reiter irgendwann Namen auszudenken, die sie sich selbst ausgesucht haben. So hat der Tod/Grim es ja gemacht, indem er sich jetzt Grim nennt. Der Grund, warum ich Pestilenz weiterhin Pestilenz nenne, ist auch schlicht und ergreifend, dass weder ihm noch mir ein vernünftiger Name eingefallen ist.
Jetzt ist mein Plan, mir jetzt schon einen Namen zu überlegen.

Da ich, was Namen anbetrifft, aber sehr unkreativ bin, habe ich da eine ganz schreckliche Strategie, zuminest für Wesen wie Pestilenz: Ich gehe auf Google Translator (ja, ich weiß, das Teil ist böse), gebe ein paar Wörter mit einer passenden Bedeutung an und lasse sie übersetzen, meist in Esperanto - ich kann übrigens kein Esperanto. Und was am meisten nach einem Namen klingt und dem Charakter einigermaßen gefällt, wird übernommen. Genau so habe ich es diesmal auch getan. Ich gehe also nichtsahnend zum Translator, die Einstellungen sind schon richtig, gebe Pestilenz ein und heraus kommt...

...Pesto.

Pest/Pestilenz heißt auf Esperanto Pesto. Ähm.
Tja, ich glaube nicht, dass es im Sinne eines solchen Wesens ist, ausgerechnet Pesto genannt zu werden. Am besten noch einen adeligen Namen. Olivern Pesto von Rucola.
Und ich weiß nicht, wann ich wieder Pesto essen kann. Ich hatte vor ein paar Jahren sowieso ein Pesto-Trauma, als das Erbrochene eines Besoffenen im Zug original genauso roch wie das, was uns in der Schulkantine als Spaghetti Pesto verkauft wurde, nur intensiver.

NICHT PESTO: Wow. Das müssen wahre Gourmet-Köche gewesen sein. Darf ich da mal essen?

Du hast hier jetzt erstmal nichts mehr zu melden, wir haben uns schon genug geekelt. Hier, geh fixen. Das hab ich von nem toten Junkie. Ist bestimmt mit was Bösem gestreckt.

Dankeschön. Aber so schnell wirst du mich trotzdem nicht los, Liachen. Also solltest du mich lieber ernst nehmen.

Du nimmst dich doch selbst nicht ernst. XD Pass nur auf, dass du nicht frech wirst, sonst nenn ich dich doch noch Pesto.

Tja, Alex, ursprünglich war dieser Eintrag extra für dich und deinen schwarzen Reiter gedacht. Aber ich habe so das Gefühl, dass das doch nicht ganz nach seinem Geschmack geworden ist... *pfeif*